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PR-Workshop – das Buch zum Blog

Kerstin Hoffmann vom Storyboard (jetzt PR-Doktor) hat im letzten Jahr eine umfangreiche  Artikelserie zum Thema Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) ins Blog gestellt – den Workshop PR. Das trifft den Kern, denn sie hat die Möglichkeiten des Blogs genutzt und mit ihren Lesern kommuniziert. Aus dieser lebendigen Veranstaltung ist jetzt ein Buch geworden, das sie zum kostenlosen Download bereitstellt.

Darum geht’s

Am Anfang steht die Bestandsaufnahme:

  • Welche Maßnahmen habe ich schon ergriffen und
  • was möchte ich mit PR für mein Unternehmen erreichen?
  • Welche Zielgruppen bedient meine PR und
  • wie gehe ich mit einander ausschließenden Zielgruppen um?
  • Was macht mein Unternehmen einzigartig (warum soll der Kunde bei mir kaufen – eben mein USP) und
  • wo ist hier der spezielle Nutzen für den Kunden?

Workshop PRVorausschauende Planung der PR integriert Maßnahmen, eigene Termine und solche, an denen man die Zielgruppe trifft: „Gute PR wirkt langfristig, und ebenso langfristig sollten Sie sie planen und vorbereiten.“ , betont Kerstin Hoffmann. Sie gibt Tipps, wie man seinen Presseverteiler aufbaut und gekonnt PR-Texte schreibt (oder besser: schreiben läßt). Ein besonderes Bonbon für alle, die es noch nie getan haben: Tipps zur Vorbereitung eines Pressetermins und zur Betreuung von Pressevertretern.

Kerstin Hoffmann bereitet mit den Workshop natürlich zuerst einmal potentielle Kunden auf einen qualifizierten, effizienten Kontakt mit der PR-Agentur vor,  gibt aber auch Anleitungen für die, die sich selbst um ihre Unternehmenskommunikation kümmern wollen oder müssen. Ein gelungener Leitfaden !

Link: PR Doktor

Finanzielle Sicherheit für den Freelancer

Wer seine Arbeitskraft (Kreativität, Freude am Tun, Wissensbasis) als Freelancer verkauft, vergißt zu oft, dass mit der Bezahlung der Rechnung noch nicht wirklich genauso viel Geld eingegangen ist, wie der Kontoauszug anzeigt. Er braucht ein paar Fixpunkte in seinem finanziellen Gebaren, die der Freelanceswitch perfekt zusammengestellt hat. So organisiert es sich leichter und der Überblick über die Kasse geht nicht mehr verloren:

  1. Versicherungen: Wer selbständig ist, braucht mehr als eine Privathaftpflicht. Je nach Lebenssituation ist natürlich die Krankenversicherung, eine Lebensversicherung und etwas, das bei Berufsunfähigkeit wirklich greift, angesagt. Ich möchte hier ergänzen, dass auch eine Vermögensschadenshaftpflicht oft zur Grundausstattung gehört. Berufsgruppen wie Übersetzer, die auch einmal mit rechtlich relevanten Texten zu tun haben, wissen das. Fragt also Euren Versicherungsvertreter (wenn er sich mit allen Themen wirklich auskennt. Sonst sucht Euch einen auf den Fall spezialisierten  Fachmann).
  2. Steuern: Schon wenn die Rechnung bezahlt ist, solltet Ihr den geschätzten Betrag für anfallende Steuern schnell in einem Briefumschlag unter die Matratze schieben oder – ist vielleicht professioneller – auf ein zweites (zinsbringendes) Konto überweisen. Wichtig ist nur, dass Ihr die Steuer im Blick behaltet und nicht vergeßt, welcher Teil einer Zahlung wirklich Euch gehört.
  3. Ein Polster für Notfälle: Freelancer haben sehr unterschiedliche monatliche Einkünfte. Auch die Stars unter Euch sollten deshalb über ein finanzielles Notfall-Polster verfügen, das ein paar Monate der Grundbedürfnisse (ausgehend von den Fixkosten) abdeckt. Man schläft dann wirklich besser.
  4. Altersvorsorge: Auch wenn die Rentenversicherung nur magere Erträge bringt: Bei Freelancern ist da erst einmal in Hohlraum. Plant in Eurer Kalkulation etwas für das Alter ein – es kommt schneller, als Ihr denkt.
  5. Steuerberater: Wenn es das Einkommen irgend hergibt, sucht Euch einen Steuerberater. Hier geht es nicht um die Zeitersparnis, die beim Abliefern des berüchtigten Schuhkartons mit Belegen, aus dem eine saubere Steuererklärung wird, für Euch entsteht. Ein guter Steuerberater ist kreativ und hilft Euch, Eure finanzielle Strategie zu planen. Nebenbei sorgt er auch dafür, dass Punkt 2 rechtzeitig erledigt wird.
  6. Schulden: Freelancer waren einmal Gründer und haben deshalb oft Schulden. Schafft sie Euch so bald als möglich vom Hals – weniger Verwaltungsaufwand und mehr Geld für Erweiterungsprojekte sind der Lohn. Man schläft danach übrigens auch besser.
  7. Budgetplanung und Cashflow: Das ist für Fortgeschrittene. Sie sollten einen genauen Überblick über Einnahmen und geplante Ausgaben haben. Wer am 1.1. schon weiß, wo dieses Jahr sein Geld bleibt, erlebt weniger böse Überraschungen. Wenn das Budget für Werbung und Reisekosten klar ist, kann jede Ausgabe richtig eingeschätzt und ggf. vermieden werden.
  8. Portokasse: Ein Tipp aus dem Land des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Auch wenn die Kreditkarte noch nicht am Limit ist, sollte man immer ein kleines Barvermögen zur Hand haben. In unseren Breiten sind 100€ genug.
  9. Nie nur ein Pferd im Stall haben: Das betrifft die persönliche Businessplanung. Hier sollte man nicht nur auf den einen Großkunden bauen, der bisher die ganze Kapazität ausgefüllt hat: andere  Kunden oder sogar eine weitere Leistung, die den Kundenkreis erweitern kann, sind schon jetzt nötig und nicht nur Zukunftsmusik.
  10. Auch Freelancer brauchen eine (Business)plan: Wer sein eigenen Erwartungen, sein Potenzial und den Markt im Blick behält und dann noch schriftlich (!!!) niederlegt, wie er sich seine berufliche (und damit verbunden auch die private Zukunft) vorstellt, hat schon einen großen Schritt gemacht. Ziele, persönliche Umweltbedingungen (Kind oder kein Kind? Haus bauen oder doch lieber nicht? Nach Australien oder lieber nach Mallorca auswandern?) und eigene Voraussetzungen (Know How, Kapital) beeinflussen die Ausrichtung, die selbst das kleinste 1-Mann-Unternehmen nimmt. Wer hier nicht alle Faktoren einberechnet, kann schnell scheitern. Wer sich beraten lassen möchte, findet über die IHKs und die KfW Fördermöglichkeiten.

GData AntivirenKit bremst E-Mail-Anhänge aus

Wer mit dem sonst sehr guten AntivirenKit arbeitet und seine E-Mails mit Thunderbird verschickt, bekommt beim Versenden großer Dateianhänge Probleme: Die Mail läßt sich zwar abschicken, verläßt aber den Rechner nie, während man den Fortschrittsbalken des Virenchecks beobachten kann.

Grund ist ein Timeout, den der Mailserver angesichts der überlangen Dauer der Virenprüfung zurückgibt. Es bleibt nichts übrig, als die Überprüfung ausgehender E-Mails abzuschalten, was kein wirkliches Problem darstellt, wenn der Rechner selbst und die eingehenden Nachrichten immer geprüft werden. 

Abschalten könnt Ihr hier:

Gdata Antiviernkit starten, die Kästchen bei Optionen -> E-Mail-Prüfung -> Mails vor dem Senden prüfen  und Optionen -> E-Mail-Schutz -> Ausgehende Mails verarbeiten leeren.
Ergänzung: Hier gibt es mehr Info zu GData-Troubleshooting.

Keine Mails von Google

Es scheint wieder mal eine Phishing-Mail zu kursieren:

Dear Google AdWords Customer,

Please sign in to your account at ***, and update your billing information.
Your account will be reactivated as soon as you update your payment information.
Your ads will show immediately if you decide to pay for clicks via credit
or debit card. If you decide to pay by direct debit, we may need to receive
your signed debit authorization before your ads start running, …

Die Nachricht schaut auf den ersten Blick vertrauenswürdig aus, auch durch einen Hinweis, nicht auf diese Mail zu antworten. Dennoch zeigt der Link auf eine Adresse, die nicht Google sein kann. Also Vorsicht! Und wer mehr lesen will, findet hier eine Diskussion über diese Mails und da mehr Info.