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Ich lasse twittern

TwitterNein, meine Tweets kommen immer noch von mir persönlich. Wenigstens der Inhalt. Nur das Abschicken zur passenden Zeit überlasse ich einem Twitter-Client, der zeitversetzt senden kann.

Twittern heisst für mich nicht: Meine persönliche Befindlichkeit zu jeder Zeit direkt an meine Follower ausgeben, egal, wer gerade da draußen noch (oder schon) online ist. Besser sind Nachrichten mit Nutzwert für Follower. Wenn ich früh morgens am Rechner sitze und mir die besten Gedanken kommen (oder gerade die Nachrichten aus einer anderen Zeitzone aufschlagen), kann ich das zwar twittern, aber meine Follower schlafen dann noch.

Was im privaten Bereich nur nutzlos ist, kann im Geschäftsleben schädlich sein: Eine mit Twitter unterstützte Marketingkampagne, die nur Budget (in Zeit und Geld) verbraucht, aber die Zielgruppe verfehlt, weil die noch nicht oder nicht mehr wach ist.

Hier hilft ein Twitter-Client, mit dem man Tweets vorbereiten und zeitgesteuert abschicken kann. Die Auswahl ist so groß wie die Bandbreite der angebotenen Funktionen. Eine etwas ältere Zusammenstellung oft kostenloser Programme findet sich bei Dr. Web. Einige können zeitversetzt twittern, manche auch Nachrichten in Abständen wiederholt verschicken (z.B. Twaitter). Manche verwalten einen Twitter-Account, andere mehrere. Oft kann man sich mit dem Twitter-Account auch beim Client anmelden, muss also keinen separaten zugang verwalten.

Mein persönlicher Favorit ist TweetDeck: Ein mächtiger Twitter-Client für das Desktop, der unter anderem auch zeitversetzt senden kann. Um diese Funktion zu nutzen, muss allerdings ein  Account bei TweetDeck angelegt werden. Dann läßt sich bei jedem Tweet entscheiden, ob man ihn gleich verschicken oder lieber für einen späteren Zeitpunkt vormerken will. TweetDeck gibt es für Windows, Mac und Linux und in verschiedenen mobilen Versionen.

Suchmaschinenoptimierung: Die Strategie für 2011

Wie sieht eine gute SEO-Strategie für das laufende Jahr aus? Matt Cutts, bei Google Chef des Anti-Spam-Teams, fasst auf YouTube zusammen, worauf Suchmaschinenoptimierer in diesem Jahr besonders achten sollten. Lassen wir uns davon anregen, unsere Website einem Frühjahrsputz zu unterziehen.

Senkt die Ladezeit Eurer Website

Seit 2011 ist die Geschwindigkeit der Seiten ein Rankingfaktor. Google berücksichtigt damit, dass Besucher auf schnell geladenen Seiten mehr lesen, mehr tun, mehr kaufen. Mehr Tempo bringen

  • Zusammenfassung und Komprimieren von Javascripten und CSS
  • vermeiden von überflüssingen HTTP-Requests
  • Optimierung der Bilder
  • Ausnützen von Caching
  • und natürlich ein  sauberer, schlanker HTML-Code.

Habt Euer CMS im Griff

Die meisten Websites sind dynamisch, die Seiten werden von einem CMS (oder Shopsystem) generiert. Das System sollte für SEO geeignet sein. Aber auch bei der Anwendung werden gerne Fehler gemacht oder Dinge vergessen: Achtet darauf, dass alle, die mit dem CMS arbeiten, wissen, wie wichtig Suchmaschinenoptimierung ist, und sich bei der Inhaltspflege daran halten.

  • Zu jeder Seite gehören vollständige Seitenangaben, besonders Title und Description.
  • Bilder müssen mit Alternativtext ausgezeichnet werden.
  • Prüft Links darauf, ob sie ans Ziel führen.
  • Sorgt für keywordreiche, aber nicht übermäßig mit Keywords überhäufte Linktexte.

Nutzt Social Media Marketing

Am Anfang steht natürlich ein interessanter, für Besucher nützlicher oder unterhaltsamer Seiteninhalt. Ohne den geht es nicht. Erhöht dann die Sichtbarkeite Eurer Website und verlinkt Eure Inhalte selbst in Twitter, Facebook, Mister Wong uam. Die Links alleine bringen noch kein besseres Ranking. Sie können aber dazu führen, dass mehr Besucher auf die Seite kommen und vielleicht einen Link riskieren oder ein Blogpost darüber schreiben.

Wer den Lesern Möglichkeiten an die Hand gibt, die Seite bei Bookmarkdiensten zu verlinken, sie zu twittern oder bei Facebook zu empfehlen, tut noch mehr für die Sichtbarkeit seiner Inhalte.