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Suchmaschinenfreundlicher Webtext in 7 Schritten

Wann ist eine Seite vollständig getextet? Klar – Die Überschrift steht, dazu 4 Absätze Fließtext und fertig. Dann noch das Bild hinein und die Seite kann online gehen? Auf den ersten Blick scheint das zu stimmen, aber eine sauber codierte und suchmaschinenfreundliche Seite braucht etwas mehr Leistung vom Texter. Teilweise ist dieser Text auf der Seite selbst dann nicht zu lesen, spielt aber für die Suchmaschinenoptimierung und die Vollständigkeit eine große Rolle.
Hotel - Eingang
Bild: Dragan Radojkovic – Fotolia.com

  1. Keywords. Startet mit den Suchwörtern, auf die die Seite optimiert werden soll. Für eine einzelne Seite sind das nicht mehr als 2-3 Keywords oder 1-2 sinnvolle Kombinationen. Hier soll es einmal um ein fiktives Wellnesshotel in Nürnberg gehen. Keywords für eine Seite über die Saunalandschaft des Hotels sind z.B. Sauna Hotel Nürnberg. Diese Suchwörter sind natürlich vorher in einer Keywordanalyse und -qualifikation als passend und erforgversprechend herausgearbeitet worden. Der Webentwickler übernimmt die Keywords in den Keyword-Bereich der Seite, wo sie zwar von Google nicht mehr ausgewertet werden, aber der Vollständigkeit halber hingehören. Dazu sind sie eine gute Gedächtnisstütze.
  2. Dateiname der Seite. Wenn es sich einrichten läßt, sollte der Dateiname die Keywords enthalten. Das ist aus zwei Gründen sinnvoll: zum Einen kann man so schon aus einem einfachen Zitat der Seite entnehmen, worum es im Inhalt geht; das freut die Leser. Zum Anderen wird bei einem Link auf eine Seite meist einfach so gelegt, dass man den URL verlinkt, und der enthält dann als Linktext automatisch die Keywords. Da Suchmaschinen Links auf eine Seite in der Themenrelevanz daraufhin bewerten, was im Linktext steht, bietet man mit einem sprechenden Dateinamen gleich alle Keywords zum Verlinken an. Für unser fiktives Hotel und seine Saunaseite könnte das sein: sauna-hotel-nuernberg.html.
  3. Title – der Seitentitel – erscheint in der Kopfzeile des Browsers und sollte nicht mit der Überschrift der Seite im Inhaltsbereich verwechselt werden. Google bewertet den Title als die eigentliche Essenz der gesamten Seite und zeigt sie in den Suchergebnissen als Linktext an.
    Aus diesem Grund sollte der Title auch nicht sinnlos mit den Keywords vollgestopft werden, sondern ansprechend getextet sein. Er bildet zusammen mit der Description (s.u.) die Information, die ein potentieller Kunde über Deine Seite in den Suchergebnissen von Google erhält. Damit er sich zu Deiner Seite weiterklickt, braucht er das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Dazu gehört, dass der Text die Keywords je 1mal enthält. Möglichst sollte er von Google auch nicht abgeschnitten werden, was nach ca. 70 Zeichen geschieht. So sieht der Besucher die Aussage komplett, wie Du sie herüberbringen wolltest.
  4. Description – die Seitenbeschreibung. Hier gilt Ähnliches wie für den Title: Die Description erscheint als Seitenbeschreibung in den Suchergebnissen von Google. Sie sollte die Keywords enthalten und nicht mehr als 160 Zeichen lang sein. Im Idealfall bildet sie eine Einheit mit dem Title und zeigt dem Google-Nutzer auf der Suche nach Eurem Hotel, dass er hier an der richtigen Stelle ist. Anders als der title bewertet Google die Description aber nicht für die Relevanz der Seite für ein bestimmtes Thema.
  5. Der Navigationstext. Wie soll die Seite im Menü heißen? Gerade bei den "üblichen Verdächtigen" wie Wir über uns, Angebot oder Das Team juckt es den Texter in den Fingern, etwas kreativer zu schreiben, um sich vom Internet-Einheitsbrei abzuheben. Das kann aber aus zwei Gründen ins Auge gehen: Erstens erwarten die Besucher bestimmte Informationen unter der handelsüblichen Bezeichnung, und wer nicht sucht, was er findet, kann ganz schnell weiterklicken zum nächsten Anbieter. Außerdem sind Menübegriffe Linktexte und sollten somit die Keywords der Zielseite enthalten. Unsere Saunaseite sollte also mit Sauna oder Hotel-Sauna im Menü stehen.
    Wenn der Platz in einer schmalen Navigationsleiste einmal für die Keywords nicht reicht oder das Menü grafisch gestaltet ist, gehören die Keywords in den Title des Links oder den Alt-Text der Menü-Grafik.
  6. Der Seitentext: Na endlich sind wir beim sichtbaren Text! Aber auch hier sind die Keywords im Text einzuarbeiten, wenn die Seite von den Suchmaschinen wirklich als relevant für diese Begriffe eingestuft werden soll. Die Suchmaschinen betrachten den Text dabeidurch eine recht einfache Brille:
    • Werden die Keywords in der richtigen Menge verwendet? Die geeignete Keyworddichte ist ca. 5%. Keinesfalls sollten 10% überschritten werden. Berechne einfach die Keyworddichte, indem Du die Anzahl aller Wörter eines Textes in DeinerTextverarbeitung überprüfst und dann mit der Zahl der verwendeten Keywords vergleichst.
      Open Office: Extras >> Wörter zählen
      Microsoft Word: Extras >> Wörter zählen
      Berechne dann die Zahl der Keywords / Zahl aller Wörter * 100 = Keyworddichte in %
    • Erhalten die Keywords das richtige Gewicht durch ihre logische Auszeichnung? Setz Deine Keywords auf jeden Fall in Überschriften ein. Google & Co. halten diese für besonders wichtig. Wenn Du Deinen Seitentext semantisch gliederst, also die die Seite mit einer Überschrift 1. Ordnung und Abschnitte sinngemäß mit Überschriften 2. und 3. Ordnung einleitest, ist die Seite auch für andere Geräte als Deinen Computer mit einem normalen Browser verständlich.
    • Enthalten Links auf diese Seite die Keywords? Verlinke Deine Website intern großzügig. Auch das zählt in den Augen der Suchmaschinen. Besonders wichtig: Die Links sollten die Keywords der Zielseite im Linktext enthalten. und sich möglichst in einem Umfeld befinden, das in einem Sinnzusammenhang mit der Zielseite steht. Für die saunaseite wäre das z.B. ein Text über das Wellness-Angebot des Hotels oder allgemeine Informationen über unterschieldiche Sauna-Verfahren.
  7. Die Bildinformationen: Ein Bild sagt zwar manchmal mehr als 1000 Worte, aber den Suchmaschinen und assistiven Technologien wie Screenreadern sagt es garnichts. Deshalb ist der Text einer Seite erst vollständig, wenn auch zu jedem Bild ein kurzer beschreibungstext erstellt und vom Webentwickler in das Alt-Tag des Bildes gestellt wird. Der Text wird z.B. auch angezeigt, wenn Dein besucher die Bildanzeige im Browser ausgeschaltet hat, und stellt die einzig auswertbare Information über das Bild für die Suchmaschinen dar. Auch hier können Keywords eingebaut werden, wobei man aus Gründen der Höflichkeit gegenüber dem Benutzer keine sinnlose Aneinanderreihung der Keywords erstellen sollte.

Wenn Ihr Euren Texter brieft, gebt ihm also am besten gleich eine Schablone für alle Bereiche, die eine Seite enthält, und für jede Seite die Keywords, die in den Text einfließen sollen. Weil eben nicht alle Texte der Website auf den ersten Blick sichtbar sind. 

Google Analytics: Was bringt das Website-Overlay?

Das Analyse-Tool Google Analytics gibt mehr Infornationen über die Besucher Eurer Website als es die Auswertung der Logfiles mit üblichen Programmen bietet. Neben allgemein bekannten Meßwerten wie Einstiegsseiten, beliebteste Seiten und Keywords, über die man von der Suchmaschine zur Website kam, bereitet Analytics die Daten auch nach anderen Parametern auf.

Die Häufigkeit, mit der eine Seite aufgerufen wurde, also ihre Beliebheit, ist nur ein Teil der Information, die wir über die Wirkung unserer Website auf die Betrachter gerne hätten. Usability-Labors verwenden zu diesem Zweck Verfahren wie Eyetracking: Hier werden Probanden bei der Benutzung der Website gefilmt und die Bewegung ihrer Augen ausgewertet. So erhält die der Heatmap einer Seite, die die buchstäblich heißen weil meist beachteten Bereiche anzeigt. Sie gibt ein ziemlich genaues Bild davon, welche Elemente und Bereiche den Benutzer anziehen. Die Erkenntnisse lassen sich für die

  • Benutzerfreundlichkeit z.B. der Navigation,
  • Platzierung von Kaufanreizen und
  • Branding-Elementen auswerten, aber auch – wenn man Werbung auf der Seite schalten möchte  – für
  • die erfolgversprechende Stelle, an der die Banner stehen sollen. 

Das Website-Overlay in Aktion

Einer Heatmap der Seiten recht nahe kommt das Webseiten-Overlay von Google Analytics (Analytics => Content => Website-Overlay). Es stellt zwar keine Blickbewegungen (wie auch?), aber die Klicks dar, die auf jeder einzelnen Seite getätigt wurden. Es ist optisch ansprechend aufbereitet:

Google Analytics

Dieses Beispiel ist meiner eigenen Website entnommen. Die Balken über den Links zeigen an, wieviel Prozent der Klicks auf dieser Seite auf jeden Link entfallen. Fährt man mit der Maus über die Balken, erhält man zusätzliche Informationen über die Anzahl der Klicks und die daraus erfolgte Konversion (wenn man ein Konversionsziel angegeben hat, das sich hierüber auch erreichen läßt).

Hier zeigt sich, dass viele Besucher sich für die Themen Content Management Systeme und Informationen zu meinem Unternehmen (Referenzen, Kontakt und Impressum) interessiert haben. Mit dem Begriff Webmarketing haben sie vermutlich nicht die Suchmaschinenoptimierung verbunden, die vielen wichtig ist. An diesem Menüpunkt sollte also etwas geändert werden.

Usability-Test mit dem Overlay

Was Analytics leider noch nicht kann: Gelegentlich befinden sich auf einer Seite zwei Links auf dieselbe Folgeseite, z.B. in der Navigation und in einem Teaser oder Bild

  • Bestellformular [zeigt auf bestellung.html]
  • Bestellen Sie noch heute und zahlen Sie keine Versandgebühr! [zeigt auch auf bestellung.html]

Das geschieht entweder aus allgemeinen inhaltlichen Erwägungen, weil man Informationen redundant für unterschiedliche Zielgruppen anbieten möchte, oder aber es handelt sich um einen Test: Wo und mit welchem Text sollte eine wichtige Seite wie z.B. ein Bestellformular verlinkt werden, um möglichst viele Kunden anzusprechen? Das Website-Overlay rechnet die Klicks auf beide Links unterschiedslos zusammen und nennt an beiden Stellen dieselbe Prozentzahl. Damit fällt ein wichtiger Informationskanal weg, nämlich der direkte Vergleich von

  • zwei Positionen auf derselben Seite: Welche Stelle findet mehr Beachtung? Oder:
  • zwei Formulierungen für denselben Link: Welche wird besser angenommen?

Auch ein Test, bei dem ein Link auf einen Anker der Zielseite zeigte (z.B. bestellung.html#top), brachte keine Ergebnisse. Es wurde weiterhin nur der Link auf die Zielseite selbst protokolliert.

Dennoch kann man das Website-Overlay für einfache Usability-Tests nutzen: Will man Text oder Positionierung eines Links testen, legt man zwei Seiten gleichen Inhalts an und verlinkt so mit zwei unterschiedlichen Links auf denselben Content (wichtig, wenn man die Konversionsrate aus diesem Klick messen möchte. Man sollte bei Tests immer nur ein Element testen, also nie Linktext, Position und Inhalt der Zielseite zugleich). So ist die Seite auch eindeutig für die Analyse der Klickpfade identifiziert.

Weiterführende Infos 

  • Wenn das Overlay keine Daten anzeigt, kann das verschiedene Gründe haben, die sich manchmal problemlos beheben lassen.
  • Wer weitere Tests über die erfolgreiche Platzierung oder Formulierung von Website-Inhalten durchführen möchte, kann mit dem Google Website Optimizer verschiedene Variationen einer Seite testen und sich dann für die Variante mit der größten Konversionsrate entscheiden. Eine Präsentation (Vorsicht: englisch) führt in das Tool und seine Verwendung ein.

Suchmaschinenoptimierung vs Design

Splashpage, Intro, Homepage mit grafiklastiger Gestaltung: All das treibt Suchmaschinenoptimierer in den Wahnsinn. Jede Website sollte in den Suchmaschinen möglichst gut platziert sein, um ihre Inhalte an den Besucher zu bringen. Für den Interneterfolg eines Unternehmens ist das vital, doch erreicht man es eben nur – mit Inhalt. Alt-Texte für Bilder sind als Inhalt zweite Wahl, Texte in Flash-Animationen können immer noch nicht zufriedenstellend indiziert werden. Eine suchmaschinenoptimierte Seite besteht also zuerst einmal aus semantisch korrekt und sinnvoll gegliedertem Text.

Auf der anderen Seite steht das ebenso berechtigte Interesse, mit der eigentlichen Homepage, dem Schaufenster des Unternehmens im Internet, Besucher emotional anzusprechen und richtig abzuholen. Je nach Unternehmensangebot erwartet die Zielgruppe packende Bilder oder sogar eine Animation. Erst dann ist der Besucher interessiert genug, um tiefer in die Website einzusteigen und damit ggf. zum Kunden zu werden.

Im klassischen Webdesign war das ein Widerspruch: Grafisch überzeugende, attraktive Gestaltung stand gegen den Anspruch der Suchmaschinentauglichkeit.

Webdesign 2008 – nützen wir den Platz

Vielleicht war es der Leidensdruck, der auf den Besitzern nicht erfolgreicher Webseiten lastet, vielleicht auch die Vielfalt der Bildschirmgrößen, die neue Möglichkeiten erahnen ließ. Während in den ersten Jahren des kommerziell genutzten Internet eigentlich nur zwei Bildschirmgrößen bei der Gestaltung zu beachten waren, konnte man versucht sein, die Website als direkte Umsetzung einer gedruckten Firmenbroschüre anzusehen: Pixelgenau ausgerechnete Introseiten, die mit etwas Rand oben und unten an die 640×420 oder 800×600 große Bildschirmfläche angepaßt wurden.

800x600 1600x1200

Mit der heutigen Vielfalt der Ausgabemedien, die nicht einmal mehr in den Proportionen übereinstimmen (neben 4:3 gibt es Widescreen, von PDAs und Handys ganz zu schweigen) wird das statisch festgelegte Layout für Website immer mehr obsolet: Was den einen Bildschirm füllt und gut proportioniert erscheint, klebt auf dem anderen am oberen Rand oder steht verloren in der leeren Fläche. Das zwingt Designer und Auftraggeber zum Umdenken, ist zugleich aber eine Chance. Sobald man akzeptiert, dass man nicht weiß, wie der Betrachter sich eine Website anschaut

  • auf kleinem oder großem Monitor

  • mit Internet Explorer, Firefox oder Opera

  • mit 1, 2, 3 oder mehr Symbolleisten

  • im Vollbild-Modus oder im Fenster

kann man das Layout auch mehrstufig gliedern.

Die Homepage im Web 2.0

Viele moderne Einstiegsseiten werden den unterschiedlichen Monitorauflösungen gerecht und nutzen sie kreativ. Die Inhalte werden meist vor einem neutralen Hintergrund zentriert – so kleben Sie nicht am linken Rand, sondern passen sich der Umgebung an. Das Layout hat einen dreiteiligen Aufbau:

Layout Web 2.0

  • oben ein dominiert ein größeres grafisches Element. Es füllt bei kleineren Bildschirmen den Raum „above the fold“ und ist damit ohne Scrollen erreichbar. So erweckt es den Eindruck einer klassischen Introseite, der emotionale Faktor kommt zum Tragen. Logo sowie Links auf Sitemap, Impressum und die Hauptinhalte können ebenfalls hier stehen.

  • In der Mitte erste Inhalte, Teaser zu Unterseiten und kleinere Bilder. Damit komm die Seite nicht nur den textorientierten Suchmaschinen entgegen, sondern liefert die Informationen, die weniger emotionale Besucher gerne gleich beim ersten Klick finden wollen. Sie sind bei kleineren Auflösungen erst durch Scrollen sichtbar.

  • Unten ist Platz für die ungeliebten Pflichtinformationen (Impressum, Datenschutzerklärung, Kontakt) und weniger wichtige Links. Endlich gibt es hier einen optisch ansprechenden und nicht so spamverdächtigen Ort, an dem man Partnerlinks einstellen kann.

Die Form ist eigentlich nicht neu: Seit Beginn der Suchmaschinenoptimierung werden Seiten im unteren Bereich mit Inhalten gefüllt, die im gehörigen Abstand zu dem positioniert wurden, was der Besucher sehen sollte und was ihm bei den kleinen verfügbaren Bildschirmen auch meist entging: sinnlos wiederholte Keywords und Partnerlinks, die mit der Seite inhaltlich nichts zu tun hatten.

Heute stehen andere Vorteile im Vordergrund:

  • mit der massiven Verbreitung von DSL sind auch große Grafiken und Animationen kein Hinderungsgrund mehr für eine erfolgreiche Website (Vorsicht, das hängt immer stark noch von der Zielgruppe ab)

  • Inhalt und emotionale Ansprache der Zielgruppe werden verbunden. Der für viele Besucher nutzlose und damit auch für die Kundengewinnung eher negative Splashscreen wird sinnvoll ersetzt.

  • Beim Konzept der Website müssen keine Kompromisse mehr gemacht werden.

Egal was du schreibst, nur neu muss es sein

Zu dem Ergebnis kam Brendon Sinclair von Sitepoint.com nach einem kleinen Test: Auf einer techniklastigen Kunden-Website stellte er eine kurze Nachricht mit dem Titel „Jenny hat ein kleines Mädchen bekommen“ ein. Obwohl dieses private Thema wirklich nichts mit dem Inhalt der übrigen Website zu tun hatte und somit auch nicht den Interessen der Leser entsprechen konnte, ergab ein Blick auf das visuelle Overlay der Seite, dass 52% zuerst auf die Babygeschichte geklickt hatten, um den ganzen Artikel zu lesen. Der nächstattraktive Link auf der Seite erhielt nur 16% der Klicks (insgesamt enthielt die Seite 10 Links). Auch ein Test mit dem Personal des Kunden ergab, dass alle Testpersonen zuerst mehr über Jennys Baby wissen wollten.

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  1. Immer etwas Neues auf die Website! Nur so wird sie nicht nur für Suchmaschinen, sondern auch für die Leser interessant.
  2. Jeder findet sein eigenes Geschäft, seine Arbeit faszinierend, aber was für mich als Besitzer einer Website wichtig ist, muss den Besucher noch lange nicht vom Stuhl reissen.
  3. Internetuser sind gewöhnlich in mehreren Rollen unterwegs: Käufer, Verkäufer, Familienmensch u.v.m. Das läßt sich auch zum Vorteil der Website und des dahinterstehenden Unternehmens nutzen. Geben wir dem Besucher Inhalte nicht nur für eine seiner Rollen.
  4. Immer wieder die Web-Statistiken lesen. Übrigens: Overlay-Funktionen, die heisse Zonen einer Seite verdeutlichen, gibt es z.B. bei Google Analytics.
  5. Und hallo, Blogger: Cat-Content muss also auch mal sein.

Ranking Check mit Firefox

Logo SEOBook

Aaron Wall von SEOBook hat seine Firefox-Extension Rank Checker weiter ausgebaut. Mit diesem Tool könnt Ihr das Ranking Eurer Website (und der Unterseiten) zu verschiedenen Keywords prüfen. Wer sich eine schnelle Einführung geben will, wird bei YouTube fündig.

Was die Extension alles kann:

  • Das Ranking mehrerer Seiten zu mehreren Suchbegriffen bei Google (national, international), Yahoo und MSN abfragen (funktioniert bis Platz 200)
  • Die Anfragen zeitgesteuert absetzen und den Abstand zwischen den Anfragen einstellen (so simuliert die Extension einen menschlichen Suchmaschinenbenutzer)
  • Keywords als Voreinstellungen anlegen und die Ranking-Historie der Seiten verfolgen
  • Suchergebnisse als CSV exportieren.

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