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Marketing allgemein

QR-Code: Kleine Quadrate für großes Marketing

QR-Code Wikimedia Commons (URL)Jeder hat sie schon einmal gesehen: In der Stadt auf einer Werbefläche, im Internet, auf Prospekten. Kleine, aus Pixeln zusammengesetzte Quadrate, die QR-Codes, Quick-Response-Codes.

Was sind QR-Codes?

„Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor. Die Daten im QR-Code sind durch einen Fehler korrigierenden Code geschützt. Selbst wenn bis zu 30 % des Codes zerstört sind, kann er noch dekodiert werden.“
(Quelle: Wikipedia). Hinter dieser trockenen Beschreibung verbirgt sich ein Potential, dass über die reine (ursprünglich geplante) Nutzung im Bereich Logistik hinausgeht.

Was bringen sie?

Ihre Wirkung entfaltet sich zusammen mit einem Handy, das mit Kamera ausgestattet ist (also praktisch alle) und QR-Codes lesen kann (es gibt für viele Handy Software, die das tut). In den Codes lassen sich viele Informationen verschlüsseln und über die Handykamera auf einen Klick auswerten:

  • Adressen
  • Kontaktdaten
  • Websites (URLs)
  • Fahrkarten
  • Produktinformationen
  • Einkauflisten

Wer den Code scannt,

  • erspart sich Tipparbeit. Eine Internetadresse in die Smartphone-Tastatur einzugeben ist mühsam, ein QR-Code kann das schneller.
  • hat auch unterwegs schnellen Zugang zu weiterführenden Informationen.
  • kann sich schnell an einem Ort einchecken.

QR-Codes eignen sich damit perfekt für crossmediales Marketing, Location Based Marketing und Mobile Marketing.

  • Der Code kann auf jedes Trägermedium gedruckt werden
  • Er hat ein spielerisches Moment
  • Er macht neugierig

Der Trend kommt aus Japan, aber vielleicht wird ja 2011 das Jahr, in dem er sich hier durchsetzt.

Links:

 

Suchmaschinenoptimierung: Die Strategie für 2011

Wie sieht eine gute SEO-Strategie für das laufende Jahr aus? Matt Cutts, bei Google Chef des Anti-Spam-Teams, fasst auf YouTube zusammen, worauf Suchmaschinenoptimierer in diesem Jahr besonders achten sollten. Lassen wir uns davon anregen, unsere Website einem Frühjahrsputz zu unterziehen.

Senkt die Ladezeit Eurer Website

Seit 2011 ist die Geschwindigkeit der Seiten ein Rankingfaktor. Google berücksichtigt damit, dass Besucher auf schnell geladenen Seiten mehr lesen, mehr tun, mehr kaufen. Mehr Tempo bringen

  • Zusammenfassung und Komprimieren von Javascripten und CSS
  • vermeiden von überflüssingen HTTP-Requests
  • Optimierung der Bilder
  • Ausnützen von Caching
  • und natürlich ein  sauberer, schlanker HTML-Code.

Habt Euer CMS im Griff

Die meisten Websites sind dynamisch, die Seiten werden von einem CMS (oder Shopsystem) generiert. Das System sollte für SEO geeignet sein. Aber auch bei der Anwendung werden gerne Fehler gemacht oder Dinge vergessen: Achtet darauf, dass alle, die mit dem CMS arbeiten, wissen, wie wichtig Suchmaschinenoptimierung ist, und sich bei der Inhaltspflege daran halten.

  • Zu jeder Seite gehören vollständige Seitenangaben, besonders Title und Description.
  • Bilder müssen mit Alternativtext ausgezeichnet werden.
  • Prüft Links darauf, ob sie ans Ziel führen.
  • Sorgt für keywordreiche, aber nicht übermäßig mit Keywords überhäufte Linktexte.

Nutzt Social Media Marketing

Am Anfang steht natürlich ein interessanter, für Besucher nützlicher oder unterhaltsamer Seiteninhalt. Ohne den geht es nicht. Erhöht dann die Sichtbarkeite Eurer Website und verlinkt Eure Inhalte selbst in Twitter, Facebook, Mister Wong uam. Die Links alleine bringen noch kein besseres Ranking. Sie können aber dazu führen, dass mehr Besucher auf die Seite kommen und vielleicht einen Link riskieren oder ein Blogpost darüber schreiben.

Wer den Lesern Möglichkeiten an die Hand gibt, die Seite bei Bookmarkdiensten zu verlinken, sie zu twittern oder bei Facebook zu empfehlen, tut noch mehr für die Sichtbarkeit seiner Inhalte.

Checkliste: Wann brauche ich eine neue Website?

Wer eine Website hat, die in die Jahre gekommen ist, fragt sich, wann der Relaunch fällig ist. Bevor man das Budget für einen neuen Internetauftritt bereitstellt, sollte man sich klarmachen, ob er wirklich nötig ist.

  • Entspricht die alte Website noch aktuellen Sehgwohnheiten?
  • Folgt sie aktuellen Standards?
  • Paßt sie noch zum Unternehmen?

Meine Checkliste Relaunch gibt es jetzt in einer neuen Auflage. Sie stellt die Kriteren bereit, die Euch helfen, eine qualifizierte Entscheidung für oder gegen den Relaunch zu fällen.

Marketing in der Krise

Eben kam ein Stöckchen von Frank Bärmann angeflogen: Er beschäftigt sich aktuell mit der Frage, wie man in der Krise das Marketing steuern soll: mehr oder weniger? Budget zusammenstreichen? Das betrifft uns alle!

Budget zusammenstreichen?

Das ist der erste Gedanke: Wenn die Aufträge zurückgehen, werden zuerst der Werbeetat gesenkt und die Marketingaktivitäten heruntergeschraubt. Diese Kosten sind am einfachsten zu kontrollieren, und ihr Gegenwert ist oft als Erfolg schwer greifbar (es sei denn, man glaubt an den Klick als absoluten Wert). Leider kann man sich genausogut ein Bein abhacken, um den Schuh und die Socken einzusparen (man verzeihe mir den unappetitlichen Vergleich): Wer sein Unternehmen und seinen Produkte nicht sichtbar macht, wer nicht mit dem Kunden kommuniziert, fällt ganz schnell weiter zurück. Das Märchen von der Qualität, die sich auf Dauer durchsetzt, glaubt inzwischen keiner mehr.

Oder was?

Dennoch schrumpft der Markt für viele Produkte und Unternehmen – der Kuchen wird kleiner, weil Kunden

  • etwas Billigeres kaufen
  • etwas Anderes kaufen (z.B. weniger Schnickschnack und Luxus)
  • woanders kaufen (die Discounter haben im letzten Jahr in USA ein dickes Umsatzplus zu Lasten der konventionellen Supermärkte eingefahren)

Weitermachen wie bisher ist keine Lösung.

Neue Produkte

Wenn unsere Produkte nicht mehr so laufen, müssen wir sie neu überdenken. Wenn sich MeToo-Dinge noch vor einem Jahr verkauft haben, ist das heute nicht unbedingt mehr der Fall. Ein neues Produkt ist eine neue Chance. Spätestens in der Flaute sollten wir uns die Zeit nehmen, unser Portfolio zu überarbeiten und etwas zu entwerfen, das USP-Qualitäten hat. Im besten Fall etwas, das die aktuelle Situation mit einbezieht. Das bedeutet nicht, dass Euer neuer Renner nur über den Preis läuft. Es hat wenig Sinn, die Preisspirale nach unten zu drehen, wenn die Kosten den Weg nicht vorgehen.

Neuer Kundennutzen

Es muß aber nicht immer ein neues Produkt sein: Entdecken wir den ganz speziellen Nutzen, den ein Produkt in dieser Situation für unsere Kunden hat. Verändern wir den Blickwinkel und richten wir unser Marketing darauf aus. Mit der Zeit ändert sich ja sowieso der Charakter, den ein Produkt hat: Was heute nur neu ist, kann morgen Statussymbol, Kultobjekt oder Quasi-Standard sein. Man wird es unterschiedlichen Gründen kaufen. Das muß sich auch im Marketing spiegeln.

Neue Marketingstrategien

Wenn das Budget knapper wird, müssen die Mittel besser investiert werden als bisher. Wir wissen zwar immer noch nicht, welche 50% des Werbebudgets wir zum Fenster hinauswerfen, aber wir können unsere Maßnahmen neu überdenken und prüfen, ob sie in einander greifen, aus einem Guß sind. Was nützen Online-Kampagnen, wenn am Ende des Links keine passende Landeseite den Kunden in Empfang nimmt? Wann haben wir zum letzten Mal unser Tracking-Tool oder unsere Logfiles überprüft? Sind unsere Anzeigen professionell und im richtigen Medium platziert? Stellen wir unser Konzept auf den Prüfstand.

Die Nachhaltigkeit der Maßnahmen sollte ebenfalls eine Rolle spielen. Suchmaschinenoptimierung braucht zwar eine gewisse Anlaufzeit und Aufwand, um zum Erfolg zu führen, verschafft dann aber der Website kostengünstige Sichtbarkeit und entlastet das Werbebudget.

Gerade jetzt sind Professionalität und Zielausrichtung wichtig. Gute Beratung kann helfen, teure Fehler zu vermeiden.

So, jetzt kann das Stöckchen weiterfliegen zu Sebastian Voss, Michael van Laar und Burkhard Schneider.

PR-Workshop – das Buch zum Blog

Kerstin Hoffmann vom Storyboard (jetzt PR-Doktor) hat im letzten Jahr eine umfangreiche  Artikelserie zum Thema Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) ins Blog gestellt – den Workshop PR. Das trifft den Kern, denn sie hat die Möglichkeiten des Blogs genutzt und mit ihren Lesern kommuniziert. Aus dieser lebendigen Veranstaltung ist jetzt ein Buch geworden, das sie zum kostenlosen Download bereitstellt.

Darum geht’s

Am Anfang steht die Bestandsaufnahme:

  • Welche Maßnahmen habe ich schon ergriffen und
  • was möchte ich mit PR für mein Unternehmen erreichen?
  • Welche Zielgruppen bedient meine PR und
  • wie gehe ich mit einander ausschließenden Zielgruppen um?
  • Was macht mein Unternehmen einzigartig (warum soll der Kunde bei mir kaufen – eben mein USP) und
  • wo ist hier der spezielle Nutzen für den Kunden?

Workshop PRVorausschauende Planung der PR integriert Maßnahmen, eigene Termine und solche, an denen man die Zielgruppe trifft: „Gute PR wirkt langfristig, und ebenso langfristig sollten Sie sie planen und vorbereiten.“ , betont Kerstin Hoffmann. Sie gibt Tipps, wie man seinen Presseverteiler aufbaut und gekonnt PR-Texte schreibt (oder besser: schreiben läßt). Ein besonderes Bonbon für alle, die es noch nie getan haben: Tipps zur Vorbereitung eines Pressetermins und zur Betreuung von Pressevertretern.

Kerstin Hoffmann bereitet mit den Workshop natürlich zuerst einmal potentielle Kunden auf einen qualifizierten, effizienten Kontakt mit der PR-Agentur vor,  gibt aber auch Anleitungen für die, die sich selbst um ihre Unternehmenskommunikation kümmern wollen oder müssen. Ein gelungener Leitfaden !

Link: PR Doktor