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Checklisten zum Internetrecht (Websites und Webshops) -nicht nur für Existenzgründer

Recht und billig: Checklisten zum Internetrecht

Nicht nur für Existenzgründer ist es nützlich, sich mit den Fallstricken zu beschäftigen, die auf ihre Website oder ihren Shop warten. Als Unternehmer hat man da oft den Eindruck, dass die Gesetzeslage nicht unbedingt von gesundem Menschenverstand geprägt ist. Zur schnellen Orientierung reichen oft Checklisten. Da nicht eine Liste alle Fragen abdeckt, habe ich hier unsere Lieblingslisten zusammengestellt. Auf einen guten, rechtssicheren Start ins neue Jahr!

  1. Rechtssichere Websites
  2. Leitfaden rechtssichere Websites (Stand: 2012)
  3. Checkliste zur rechtssicheren Verwendung von Bildern
  4. Textzitate korrekt verwenden
  5. Rechtssichere Online-Shops (Stand 2010, aber vieles ist immer noch gut)
  6. IHK-Merkblatt Webshop
  7. Hier geht es gezielt um die Button-Lösung
  8. Und noch mehr Checklisten zu verschiedenen Themen des Internetrechts

P.S.: Das ist keine Rechtsberatung!

P.P.S.: Noch mehr Checklisten rund ums Internet gibt es hier.

Checkliste Webtext

Checkliste - seen - Fotolia.com

Ihr schreibt gerade den Text für eine neue Seite Eures Internetauftritts? Oder Ihr steht gerade vor der Aufgabe, Eure ganze Website (neu) zu texten? Eine suchmaschinenfreundliche und möglichst barrierearme Seite besteht aus mehr als dem reinen Seiteninhalt. Wie schnell vergißt man, wichtige Textelemente ebenfalls zu erfassen. Diese neue Checkliste soll Euch helfen, dass nichts verloren geht:

  • kein Meta-Tag
  • kein Linktext
  • kein alternativer Bildtext
  • kein Suchbegriff

Viel Spaß!

So haltet Ihr Eure Zeit unter Kontrolle

Gerade Freelancer und kleine Unternehmen, die nicht über eine umfangreiche Projektmanagement-Software verfügen, stehen täglich vor dem Problem:

  • Wie halten wir unsere Zeit im Griff?
  • Wie überblicken wir verbrauchte Zeitbudgets im Projekt?
  • Wie lange haben wir für den einzelnen Kunden gearbeitet und können ihm das in Rechnung stellen?

Die Tabellenkalkulation ist hier sicher nicht das Mittel, um Zeiten immer und überall produktiv zu erfassen und auszuwerten. Hier kommt mite ins Spiel.

mite zeiterfassung

Zeiten online erfassen und auswerten mit mite

mite ist ein Zeiterfassungstool, mit dem sich Kunden, Projekte, Leistungen und Zeiten online verwalten lassen. Es läuft im Browser und und ist damit plattformunabhängig (ich messe gerade die Zeit, in der ich diesen Artikel schreibe, mit dem Firefox auf dem Mac). Auch eine Version für das iPhone existiert. In den Browsern anderer Smartphones könnt Ihr unterwegs Eure Arbeitszeit erfassen. Wem das nicht reicht, der kann seine Zeiten auch twittern.

Schnellstart: So arbeitet Ihr mit mite

Ihr legt einen Account bei mite an, der für die ersten 30 Tage kostenlos ist und zum Testen einlädt. Für die Zeiterfassung legt Ihr

  • Kunden an, denen Ihr ein oder mehrere
  • Projekte zuweist. Eure Tätigkeiten werden verrechenbare oder nicht verrechenbare
  • Leistungen genannt.

Damit steht das System, Ihr könnt jetzt Zeiteinträge erfassen, die einem Projekt und damit auch dem Kunden zugewiesen sind. Mit dem Anlegen des Zeiteintrags läuft die Stoppuhr. Die stellt Ihr ab, wenn die Aufgabe zum Kaffeeholen unterbrochen wird oder abgeschlossen ist. Seid Ihr vom Kaffeholen zurück und wollt weitermachen, könnt Ihr die Uhr neu starten. Sie läuft weiter.
Das ist schon alles. Ab sofort wisst Ihr schon beim Klick auf einen Tag im Kalender

  • wie lange Ihr gearbeitet habt
  • für welche Kunden und Projekte Ihr diese Zeit aufgewandt habt

Der wirkliche Nutzen: Eure Berichte

Zur Auswertung stehen verschiedene Berichte zur Verfügung. Einige betreffen die persönliche Produktivität:

  • die durchschnittliche Arbeitszeit pro Tag
  • der davon verrechenbare Anteil (wichtig, wichtig)
  • welchen Leistungen Ihr am meisten oder weniger häufig erbracht habt.
  • der durchschnittliche Umsatz pro Tag und Stunde.

Andere betreffen Eure Kunden und Projekte
Zeiten:

  • Filtert die Einträge nach Kunde, Projekt, Leistung uam.
  • So erhaltet Ihr beispielsweise die Liste aller für einen Kunden erbrachten Leistungen mit der Abrechnung.

Projekte:
In der Liste der laufenden Projekte wählt Ihr das Benötigte aus. Diese Informationen findet Ihr übersichtlich aufbereitet

  • Projektstatus und -dauer
  • Arbeitsdauer
  • Leistungsarten mit aufgewandter Zeit und Berechnung
  • Arbeitszeit und verrechenbare Arbeitszeit
  • durchschnittliche Zeit, die Ihr pro Tag und Woche mit dem Projekt zugebracht habt.

Die Reports könnt Ihr ausdrucken und exportieren (wenn Ihr dem Kunden doch lieber eine Excel-File mit der Abrechnung zuschicken möchtet).

Was sonst noch gut passt

  • Wenn Ihr im Team arbeitet, könnt Ihr Eurem Account neue Mitglieder hinzufügen und gemeinsam die Projekte verwalten. Pro Person und Monat sind 5 € fällig. Das ist klar und übersichtlich.
  • Ihr könnt Backups als XML-Datei herunterziehen.
  • Die Anmeldung klappt auch über SSL.

Mein Fazit: Es arbeitet sich herrlich einfach mit mite. Und man kann nicht nur Kundenprojekte, sondern alle Arbeitszeit, die im Unternehmen anfällt, beobachten. So erhält man schnell einen Überblick über die eigene Produktivität.
So, Zeit, die Stoppuhr abzuschalten. Wie lange ich für diesen Artikel gebraucht habe, verrate ich aber nicht.

Links:

Warum Todo-Listen nichts bringen

Eigentlich tut es jeder: Todo-Listen schreiben, um sich und seine Arbeit besser zu organisieren. Je nach Veranlagung sitzen wir abends vor dem Verlassen des Büros oder morgens, bevor die Arbeit so richtig losgeht, über der Liste. Wir notieren, was wir unbedingt erledigen müssen/wollen.

Im Verlauf des Arbeitstages hangeln wir uns an der Liste entlang, tun das Eine, lassen das Andere, überspringen, was uns gerade nicht gefällt und füllen die Liste mit weiteren Aufgaben, die uns bei der Arbeit einfallen. Und wie durch ein Wunder stehen abends noch mehr unerledigte Dinge auf der Todo-Liste als morgens, als wir angefangen haben. Das frustriert!

Was tun wir also? Schreiben eine neue Liste mit den Resten von gestern (na, lecker!) und dem, was wir sonst noch erledigen wollen. Dabei übertragen wir Aufgeschobenes immer wieder von Tag zu Tag. Schon wieder ein Grund, frustriert zu sein. Fühlen wir uns nicht auch ein wenig undiszipliniert?

Wenn man sich mit den Grundsätzen von GTD, dem Selbstorganisations-System von David Allen, beschäftigt hat, versteht man, warum normale Todo-Listen sich nur schwer abarbeiten lassen: Sie enthalten nämlich heterogene Dinge, die Allen als „stuff“ bezeichnet – unorganisiertes, unaufbereitetes Zeug. Das sind

  • Projekte: Aufgaben, die aus mehrern Schritten bestehen und sich deshalb nicht direkt abarbeiten lassen.
  • Dinge, die nicht gleich oder nicht hier im Büro getan werden können oder müssen. Die Eintrittskarten für das Festival kann ich nur besorgen, wenn ich in der Stadt bin. Und natürlich auch erst dann, wenn der Vorverkauf begonnen hat. Wie lange will ich dieses Todo von einer Liste auf die nächste übertragen?
  • Aufgaben, deren Durchführung nicht nur in meiner Macht liegt: Für das Meeting brauche ich erst die Terminzusagen alles Beteiligten.
  • Aufgaben, die nicht klar beschrieben und damit nicht durchführbar sind („Besser werden in Business English“).

Wenn wir uns diesen Aufgaben ungefiltert widmen, werden wir gezwungen, zwischen verschiedenen Tätigkeitsebenen hin- und herzuspringen. Wir planen im einen Moment Details einer Aktion und machen uns im Nächsten an die Umsetzung. Was manchmal noch nervenaufreibender ist: Man hat viel Energie, möchte etwas gleich umsetzen und merkt, dass man wieder einen Schritt zurückgehen und erst einmal planen und strukturieren muß, bevor man handeln kann.

Besser geht es, wenn wir die Schritte des GTD gehen und Aufgaben, Ideen und Projekte

  1. sammeln
  2. sortieren („Was ist das? Kann man es bearbeiten?“)
  3. an den richtigen Platz oder in die passende Aktions- oder Projektliste verschieben
  4. bei der Überprüfung der Listen nach Zeit, Ort und verfügbaren Mitteln auswählen
  5. und dann das Richtige tun!

Generell führt dies Vorgehen dazu, dass man weniger aufschiebt und Aufgaben dann angehen kann, wenn sie in handlicher Form zur Erledigung bereitliegen: Wenn ich mich an den Schreibtisch setze, wähle ich ganz natürlich die Tätigkeiten von meiner Aktionsliste aus, die zum verfügbaren Zeitrahmen passen, meiner Konzentration entsprechen und mich meinen Zielen besonders nahe bringen.

Wobei nicht verschwiegen werden soll, dass Kleinkram, der beim Sortieren anfällt, auch gleich gemacht wird: Oft ist es aufwändiger, eine Aufgabe auf die passende Liste zu schreiben oder im Kalender zu vermerken, als sie gleich zu tun. Die empfohlene Schmerzgrenze ist 2 Minuten.

TYPO3 für Redakteure: Anker verlinken

Bei längeren Seiten wie AGB, Vereinssatzungen oder Anleitungen hat es sich bewährt, den Inhalt in logische Abschnitte oder Paragraphen zu gliedern und über ein Menü erreichbar zu machen. Dieses Menü steht gewöhnlich am Seitenanfang und verlinkt auf die einzelnen Abschnitte der Seite. Technisch geschieht das über sogenannte Anker am Beginn jedes Abschnitts, zu denen der Menüpunkt verlinkt.

  • <a href =“#paragraph1″>Link zu Paragraph 1</a>
  • <a id =“paragraph1″>Paragraph 1</a>

Der RTE, der Standardeditor in TYPO3, bietet dem Redakteur keine Möglichkeit, einen Anker im Text anzulegen und dann auf ihn zu verlinken. Wohl aber lassen sich Inhaltselemente einzeln verlinken, was natürlich auch sinnvoll ist. Man legt also für die Navigation und jeden Abschnitt ein einzelnes Inhaltselement an, das TYPO3 standardmäßig mit einem Anker versieht (wenn die Navigation hinterher nicht funktioniert, fragt Euren Admin, ob er im Template die Links entsorgt hat!).

Seitenelemente TYPO3

Will man dann einen Menüpunkt mit einem Seitenelement verlinken, wählt man den Linktext aus, klickt das Linksymbol im Editor an und wählt als Option „Seite“. Klickt man auf den roten Pfeil hinter dem Namen der aktuellen Seite, erscheinen rechts im Fenster die Seitenelemente der ausgewählten Seite mit ihren Überschriften zur Auswahl. Fertig!

Anker verlinken in TYPO3