Archiv der Kategorie: Bloggen

Rund um den Blog

Bloggerstudie der DFG

Für alle, die der DFG Daten über ihre Blogroll zur Verfügung stellen möchten:

Die Umfrage beschäftigt sich mit der Zusammenstellung eurer Blogroll. Für den Tipp danke ich Martina von Wyberlog (auch in meiner Blogroll).

aka-aki: Social Networking zum Mitnehmen

Wer in der Stadt unterwegs ist, hat gewöhnlich keinen Rechner dabei, um per XING oder was auch immer seinem Social Networking-Bedürfnis zu fröhnen. Da steht man mitten zwischen Menschen und ist irgendwie – abgeschnitten. Weil man keinen kennt. Die Rettung naht – wenn auch erst in der Betaphase: aka-aki. Damit holt man sich seine Networking-Kontakte auf das Handy. Per Bluetooth prüft es dann, ob sich irgendein Online-Kontakt persönlich und ebenfalls mit dem Handy bewaffnet in der Nähe befindet.

Was zunächst etwas übertrieben klingt, ist ein interessanter Ansatz. Wir alle tauschen uns per Rechner mit Menschen aus, die wir nicht persönlich kennen und freuen uns tierisch, wenn uns der Zufall auf einer real-Life-Treffen zusammenführt. Mit aka-aki kann man dem unbürokratisch nachhelfen.

Entstanden ist das Unternehmen übrigens aus einem Diplomprojekt.
Ach ja:  Ein sympathisches Interview mit den Machern von aka-aki gibt es auf dem ebenfalls brandneuen 01 blog.

Wunschkunden herbeibloggen

Ich bin kein Freund vom sogenannten Blog-Karneval: Meist ist die Themenstellung eher beliebig, man merkt die Absicht (Backlinks einfahren) und man ist verstimmt. Aber hier werde ich mitmachen: Die Wunschkunden-Blog-Parade von Heike Liebmann.

Ein heißes Thema für Agenturen und Freiberufler, für uns Business-Blogger: Meiner Meinung nach sollte man seine Wunschkunden … Halt, nein, ich mache mal lieber Schluß. Mitte September könnt Ihr hier mehr zum Thema lesen.

Zweimal SEO

Suchmaschinenoptimierung – immer wieder heiß. Klaus Patzwald (@web) faßt zusammen, was Matt Cutts von Google anläßlich der WordPress-Konferenz zur Suchmaschinenoptimierung von Blogs sagt. Das beruhigende Ergebnis: Tools wie WordPress sind schon hervorragend für suchmaschinenoptimierte Seiten geeignet. Gerade WordPress läßt sich so auch gut als kleines CMS verwenden. Einziger Nachteil für gut strukturierte Blogs wie Worpress sie aufbaut: Artikel kommen unter mehreren URLs vor, sind also duplicate content und können in den Index „Zusätzliche Ergebniosse“ führen, wenn das Blog keinen ausreichend hohen Page Rank hat. PR bleibt also auch deshalb ein wichtiges Erfolgskriterium. Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch einmal auf den hervorragenden Newsletter von Patzwald hinweisen.

Anderes Thema, auch SEO: Immer mehr werden gekaufte Links für den Suchmaschinenerfolg benutzt. Direkter Linktausch hat sich als durschaubar erwiesen und ist damit nicht mehr so erfolgreich, aber zugekaufte Links lassen sich mit Algorithmen nicht einfach herausfiltern. Laut Christian Mauer von Sumo ist Google zum Handeln gezwungen und biete inzwischen auch die Möglichkeit, bezahlte Links zu melden. Man darf gespannt sein, ob sich das auswirkt. Da am PageRank-Verfahren wohl auch in Zukunft nicht gerüttelt wird, sind einseitige Links welcher Quelle auch immer weiterhin die wichtigste basis für Suchmaschinenerfolg.

Business-Blog: Erfahrungsbericht eines Insiders

Wenn Unternehmen bloggen: Das schnelle Medium Blog hat sich von einer Freakveranstaltung zur Normalität entwickelt. Jetzt ist es für manche Firmen Teil der (täglichen) Unternehmenskommunikation. Sie bloggen nach innen und nach außen.

Deutscher Vorreiter dieses Trends ist das FRoSTA-Blog, das sich jetzt schon seit über 2 Jahren hält. Man glaubt garnicht, was es über Tiefkühlkost alles zu schreiben gibt. Aber was bringt ein Blog (das Blog, bitte, nicht DER Blog) dem Unternehmen? Wie aufwändig gestaltet sich ein Corporate Blog? Und ist das, was wir lesen, wirklich O-Ton der Mitarbeiter oder Marketing-Sülze?

Dr. Annette Hartmann (wortstark Kommunikationsberatung) hat Jens Bartusch vom FRoSTA-Blog für ihren monatlichen Newsletter befragt. Herausgekommen ist ein spannendes Interview, das allen, die noch überlegen, ob sie corporate bloggen sollten, ein paar Fakten an die Hand gibt. Also lesen, bloggen und nicht erst an das Unternehmensblog denken, wenn man es zur Krisenkommunikation mal brauchen könnte.