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Über Susanna Künzl

Seit 12 Jahren berate ich Unternehmen auf ihrem Weg ins Internet. Ziel ist eine Website, die den Kunden wie ein aktiver Mitarbeiter unterstützt. Mein persönlicher Schwerpunkt liegt auf den Content Management Systemen und ihrer Programmierung. Diese CMS sind meine Baustelle: TYPO3, Drupal, Wordpress und Joomla.

Der besondere Charme von Drupal – Teil 2: Inhaltselemente on Board – von Haus aus vielseitig

DrupalBei der Wahl des geeigneten Content Management Systems spielen die Funktionen, die das System im Kern mitbringt, eine wichtige Rolle: Was schon da ist, muss nicht erst recherchiert, bewertet, installiert und konfiguriert werden. Module, die das CMS an Bord hat, unterliegen denselben Standards und harmonieren per se mit einander. Wie steht es mit der Ausstattung, die Drupal mitbringt? In diesem Artikel geht es um die Möglichkeiten, Inhalte zu organisieren und zu präsentieren. Er bezieht sich auf Drupal Version 7.

Module – Pflicht und Kür

Die Funktionen von Drupal kommen als Module daher. Einige werden mit dem Kern installiert und aktiviert, andere können nachträglich aktiviert werden (optionalen Kernmodule). Von Haus aus aktiviert sind die Inhaltselemente Seite und Artikel.

Seiten eignen sich für statische Inhalte, sind also Brot und Butter einer Website. In der Grundkonfiguration bestehen sie aus

  • Überschrift
  • Inhalt: ein einfaches Textfeld. Der Text kann mit ausgewählten HTML-Elementen strukturiert werden. Die Auswahl lässt sich nach Bedarf – auch für unterschiedliche Benutzergruppen – konfigurieren. Mehr Komfort bietet ein nachinstallierter WYSIWYG-Editor, der Textbearbeitung ohne HTML-Kenntnisse erlaubt. Der ckeditor ist bewährt und vielseitig. Zusammen mit dem Dateibrowser IMCE habt Ihr eine komfortable Textverarbeitung.
  • Menüeinbindung
  • Versionsinformationen: Hier können Versionen der Seite mit einem Kommentar gespeichert und bei Bedarf wieder rekonstruiert werden.
  • Informationen zum Autor

Aktiviert man das Modul Path, lässt sich die URL der Seite frei und suchmaschinenfreundlich konfigurieren.

Artikel werden für zeitkritische Informationen benutzt, die nach Kategorien organisiert und in Auszügen z.B. auf der Homepage aufgelistet werden können. Artikel haben neben Optionen, wie wir sie von den Seiten kennen, zusätzlich

  • Tags
  • ein Bild
  • die Möglichkeit, den Teaser auf der Homepage anzuzeigen.

Aktiviert man das Modul Comment, lassen sich unterschiedliche Inhaltselemente mit einem Kommentarfeld versehen. Fertig ist das Blog! Die Kommentarfunktion ist so flexibel, dass sie individuell pro Artikel/Seite freigegeben oder gesperrt werden können.

Für strukturierte Informationen, z.B. Anleitungen und Handbücher, aktivieren wir das Modul Book. Zusätzlich zu den üblichen Felder finden wir hier die Möglichkeit, die Inhalte hierarchisch zu organisieren und mit einer internen Navigation zu verbinden. So können wir durch die Seiten blättern.

Mit dem Modul Blog läßt sich für alle berechtigten benutzer ein eigenes Blog anlegen. Das Modul Forum bietet ein einfaches Forum an, das mit externen Modulen wie Advanced Forum aufgerüstet werden kann.

Drupal-Modul PollFür kleine Umfragen eignet sich das Modul Poll. Aktivieren reicht, und man kann schnell Interaktivität auf die Website bringen.

Wer externe Inhalte, z.B. den RSS-Feed des Orakelblog auf der Website einbinden möchte, aktiviert das Modul Aggregator. Genauso leicht lässt sich auch ein Feed der Artikel der hier betrachteten Website zur Verfügung stellen.

Hinter dem Modul Contact verbirgt sich mehr als das üblich Webseiten-Kontaktformular. Stellt man die Berechtigung so ein, kann jeder registrierte Benutzer ein eigenes Kontaktformular bereitstellen, um ihn anzuschreiben.

Blöcke – fertige Bauteile oder ganz individuell befüllt

Neben den Inhaltselementen, die wie Seiten, Formular oder Forum direkt über einen Menülink aufgerufen werden können, kann man kleine Inhalte in sogenannten Blöcken frei auf den Seiten positionieren. Manche Module wie der Aggregator bieten schon fertige Blöcke an, die Ihr dann nach Bedarf positionieren könnt: Stellt den Feed des Orakelblog in die rechte Spalte, linke Spalte, in den Fußbereich oder wo auch immer. Auch kleine nette Funktionen wie „Wer ist online“ sind schon vorbereitet und müssen nur aktiviert und positioniert werden. Dabei kann man nicht nur wählen, wo der Block sich auf der Seite befindet, sondern auch, auf welchen Seiten er erscheinen soll. Vielleicht braucht Ihr den Feed ja nur auf der Homepage?

Volle Flexibilität bieten selbst definierte Blöcke, die Ihr mit eigenen Inhalten füllen und frei positionieren könnt.

Damit ist Drupal mit den wichtigsten Funktionen für eine vielseitige, interaktive Website ausgestattet. Sieht man vom WYSIWYG-Editor ab, kann es schon mit Bordmitteln vielen Ansprüchen gerecht werden.

 

Der besondere Charme von Drupal – Teil 1

Drupal LogoEine neue Website steht an? Bevor Ihr Euch für das Content Management System entscheidet, mit dem der Internetauftritt umgesetzt werden soll, bringt ein Blick unter die Haube Euch vielleicht weiter. Nach welchen Kriterien sucht man also am besten das CMS aus? An dieser Stelle geht es um die wichtigsten Kriterien, die man bei der Wahl des CMS anlegen sollte. In der anschließenden Artikelreihe betrachte ich das Open Source CMS Drupal und stelle vor, wie es allgemein gültige Anforderungen abdeckt und für welche speziellen Ziele Drupal sich besonders eignet.

Wie sollte das CMS Eurer Wahl aussehen?

Da wäre einmal das Lizenzmodell. Soll es ein Content Management System sein, das quelloffen und damit frei nutzbar und erweiterbar ist? Das ist eine grundsätzliche Entscheidung, die sich meist über diese Fragen klären läßt:

  1. Passt die Lizenz des angestrebten Systems zu Euren Vorstellungen?
  2. Wie schätzt Ihr die Entwicklungskosten eines z.B. unter GPL stehenden Content Management Systems, das Ihr kostenlos nutzen könnt, gegenüber den Lizenzkosten eines anderen Systems ein? Wie verhalten sich die Entwicklungskosten des einen gegenüber den Lizenzgebühren des anderen Systems?
  3. Wie hoch schätzt Ihr die Probleme und Folgekosten durch ein mögliches vendor lock-in ein? Was also, wenn der Anbieter des CMS dieses nicht mehr weiterentwickelt und auch keine Sicherheitsupdates oder Patches mehr liefert? Ist der Anbieter so verläßlich und so lange am Markt, dass man voraussetzen kann, das es ihn und das CMS noch lange gibt?
  4. Wenn Ihr Euch für Open Source entscheidet: Wie breit ist die Entwickler-Basis des angestrebten CMS? Wie viele Agenturen gibt es, die das System anwenden und weiterentwickeln können? Wenn beide Zahlen hoch sind, sieht es gut aus.
  5. Könnt Ihr mit den Nachteilen von Open Source Software leben? Anders als bei Systemen aus einer Hand kann hier die Qualität gerade der zusätzlichen Module schwanken. Coding Guidelines schaffen zwar Abhilfe, werden aber nicht immer beachtet.
  6. Wollt Ihr die Vorteile von Open Source Software nutzen? Da der Quellcode offen ist und von vielen Programmierern genutzt und weiterentwickelt wird, werden Fehler und Sicherheitslücken oft schnell erkannt und behoben.

Auf Themen wie das gewünschte Betriebssystem bzw. die Serverumgebung, unter dem das CMS laufen soll, oder die Möglichkeit, andere Schnittstellen zu bedienen, gehe ich an dieser Stelle nicht ein. Ich habe meine Wahl schon vor Jahren getroffen. In der Folge geht es also nur um Content Management Systeme, die Open Source sind.

Welche Funktionen werden benötigt?

Im Idealfall hat das CMS Eurer Wahl alle Module, die Ihr jetzt (und in den nächsten Jahren) benötigt, schon an Bord: Seiten, Artikelverwaltung, Forum, Social Media Einbindung usw. Wenn das nicht möglich ist, sollte es Zusatzmodule zur Installation geben, die fehlende Funktionen nachrüsten. Für alles Weitere empfiehlt sich ein System, das über eine API verfügt und damit eine kostengünstige und schnelle Entwicklung auch individueller Funktionen erlaubt.

Wie suchmaschinenfreundlich ist das CMS?

Hier geht es z.B. um die strukturierte und saubere Ausgabe der Inhalte. Eine semantisch korrekte Auszeichnung der Text und Medien sorgt dafür, dass Suchmaschinen die Inhalte optimal indizieren können.
Auch wenn Meta-Tags im engeren Sinne, besonders die Keywords, in der Suchmaschinenoptimierung schon lange keine Rolle mehr spielen, ist eine individuelle Auszeichnung der Seiten (und möglichst auch der Artikel) dennoch von Bedeutung. Auch die Umschreibung der Seitenlinks in suchmaschinenfreundliche Form und die freie Konfigurierbarkeit der Seitentitel ist von Bedeutung. Wenn das von Euch gewählte CMS hier punkten kann, ist es gut.

Wer soll die Website benutzen und pflegen?

Eine flexible Rechteverwaltung kommt dann zum Tragen, wenn im Frontend mehr als eingeloggte und nicht eingeloggte Besucher unterschieden werden sollen oder im Backend nicht nur der Administrator selbst arbeiten soll. Gibt es also eine flexible Benutzerverwaltung, die den Zugriff auf die Inhalte der Website granular regeln lässt?

Nicht unwichtig ist auch, ob die Umgebung, in der die Redakteure arbeiten,

  • nach Bedarf konfiguriert werden kann: wer nur Nachrichten einpflegt, muss keinen Zugriff auf die Benutzerdaten haben.
  • Einen modernen WYSIWYG-Editor bietet, der sich in den Funktionen einschränken läßt.
  • Eine intuitiv benutzbare Medienverwaltung besitzt

In dieser Artikelserie stelle ich Euch die besonderen Fähigkeiten von Drupal in diesen Disziplinen vor. Vielleicht passt es ja für Euch?

Nächste Folgen:

Sichere Passwörter: Woher nehmen …

Passwörter sind eine tägliche Crux. Speziell die unter uns, die sich täglich auf unterschiedlichen Plattformen im Internet bewegen, gerne mal einen neuen Dienst ausprobieren und bei verschiedenen Shops online einkaufen, brauchen jede Menge sichere Passwörter. Es ist klar:

  • Niemals dasselbe Passwort für unterschiedliche Dienste verwenden. Oft ist die E-Mail-Adresse auch der Benutzername. Wenn ein Zugang geknackt ist, sind alle mit demselben Passwort geschützten Zugänge nicht mehr sicher.
  • Das Passwort sollte aus Groß-und Kleinbuchstaben, Ziffern und – wenn es vom Zielsystem erlaubt ist – auch aus Satz- und Sonderzeichen bestehen.
  • Das Passwort sollte lang genug sein. Wer sich für die Geschwindigkeit, mit der Passwörter abhängig von ihrer Länge und der verwendeten Zeichenart geknackt werden können interessiert, wird hier fündig.
  • Viele Anwendungen unterstützen uns schon bei der Einschätzung des Passwortes: Ist die Zeichenkombination stark genug? Ist das Passwort lang genug? Man kann hier zwar die Warnungen ignorieren und trotzdem „12345“ als Passwort eingeben, aber gut ist das nicht.
  • Was garnicht geht: Einfach den Namen des Haustiers oder das Geburtsdatum der Freundin verwenden. Um das zu knacken, braucht man nicht einmal technische Hilfsmittel.

Woher kommen nun die vielen guten, aber dennoch merkbaren Passwörter? Dazu gibt es interessante Vorschläge. Vielleicht passt ja etwas für Euch:

Wer sich dennoch seine Passwörter nicht merken kann, benutzt am besten einen Passwort-Tresor und merkt sich nur noch sein extra starkes Kennwort für diesen. Kostenlos für alle Systeme gibt es z.B. Password-Dragon. Wer mit Linux unterwegs ist, kann auf KWallet zurückgreifen.

 

Die Wahrheit über Suchmaschinen und Flash

Foto: mehdi hama - fotoliaDer aktuelle Newsletter von Jill Whalen greift ein Thema auf, das immer wieder mal hochkocht:  Flash-Website sind schön anzuschauen, machen Eindruck, aber wie erfolgreich sind sie in den Suchmaschinen? Mit freundlicher Erlaubnis der Autorin habe ich ihren Artikel hier übersetzt.

Jill Whalen ist seit 1995 Geschäftsführerin von High Rankings, einem Suchmaschinenoptimierungs-Unternehmen in Boston. Sie twittert auf @JillWhalen.

Die Wahrheit über Suchmaschinen und Flash

Wie es scheint, steht seit den vergangenen 5 Jahren jedes Jahr einmal bei einer Tagung ein Vertreter einer Suchmaschine auf und verkündet, sie würden jetzt auch Flash indizieren. Dann freuen sich die Webdesigner wie wild, und die Suchmaschinenoptimierer beschweren sich, dass sie ihre ganze Erziehungsarbeit am Kunden, dass er Flash einschränken soll, jetzt vergessen könnten.

Man sollte es besser so verstehen: Wenn man Flash essen könnte, wäre es ein Kraut oder Gewürz. Sagen wir mal: Basilikum. Bsilikum ist eine tolle Zutat im Pesto, aber man würde keine ganze Mahlzeit daraus bereiten. Basilikum gibt Deinen Tortellini mehr Würze. Und doch lieben Designer überall auf der Welt – und natürlich auch CEOs, die gern cool sein möchten – ihre Websites mit einem großen Anteil an Flash darin. Oh Mann!!!

Aber wenn die Suchmaschinen diesmal wirklich mit Flash klarkommen, wo liegt dann das Problem?

Flash kann so cool sein!

Flash-Websites haben wirklich ein paar nette Tricks drauf. Besucher können mit ihnen interagieren, wie sie es mit einer simplen HTML-Seite nicht können. Benutzerinteraktion ist wirklich gut, sie läßt Besucher immer wieder zurückkommen. Unterhaltsame Websites empfehlen wir unseren Freunden weiter, damit sie auch Bälle zum Rollen bringen und mit den tollen virtuellen Würfeln spielen können. Das nützt Websites, die Besucher unterhalten möchten.

Deine Unternehmenswebsite ist kein Spielplatz

Wenn ein Besucher wirklich verstehen soll, was Dein Unternehmen anbietet: Wie bringt ihn da ein Spiel mit Bällen weiter? Mich persönlich freut es nicht, wenn ich raten soll, was hinter jedem Ball oder Würfel steckt. Wenn er komische Töne von sich gibt oder explodiert, oder gar nur ein Wort oder einen Spruch anzeigt, wenn man mit der Maus darüber fährt. Wenn ich die Zeit totschlagen will, ist Deine Flash-Website vielleicht richtig. Wenn ich aber eine Antwort für meine Probleme suche, möchte ich  nicht erst raten, ob ich hier richtig bin. Dann schaue ich bei Deinem Konkurrenten vorbei, der mich gleich mit Informationen versorgt und auf Spielereien verzichtet.

Brauchst Du wirklich Flash?

Jetzt ist wohl klar, dass ich kein Freund von Flash auf typischen Unternehmens-Websites bin. Aber wie ist es mit einfachen Flash-Seiten, die Informationen anbieten? Da stellt sich die Frage: Warum Flash? Wenn kein Bedarf für umfangreiche Interaktion mit dem Benutzer besteht, reicht auch HTML mit ein paar Highlights in Flash. Denn auch wenn die Inhalte in Flash indiziert werden können (s.u.), gibt es gute Gründe, darauf zu verzichten.
Ganz wichtig: Nicht jeder Browser hat Flash installiert. Auf dem iPhone oder iPad erscheint Flash als kleiner blauer Würfel. Zweites: Viele Flash-basierte Websites haben nur einen URL für die gesamte Website. Das ist nicht nur eine SEO-Katastrophe, sondern macht auch Probleme beim Bookmarken und für Web-Statistiken.

Deshalb empfehle ich auch, wenn Suchmaschinen inzwischen Flash indizieren können: Setzt nicht Eure gesamte Website in Flash um.

Nachdem das gesagt ist, habe ich mal untersucht, wie Google derzeit mit Flash umgeht und ob Websites, deren wichtigste Inhalte in Flash verpackt sind, es trotzdem in den Suchergebnissen nach oben schaffen.

Und was ist herausgekommen?

Die meisten Flash-Inhalte sind für Google immer noch ein Problem

Um das zu testen, habe ich von einigen Flash-Websites genaue Formulierungen aus dem Flash kopiert und bei Google eingegeben (in Anführungszeichen). Und? Die meisten Flash-Seiten erschienen nicht in den Suchergebnissen. Zwei Seiten erschienen dennoch in den SERPs. Ein Blick auf den Quellcode zeigte, dass eine den Text in der Seitenbeschreibung (Meta description) führte. Die zweite Seite hatte viel Text im Code (wohl im noscript-Bereich. Anm. d. Übersetzerin), damit Suchmaschinen und Browser ohne Flash passende Informationen erhielten. Das ist eigentlich ein guter Weg, aber der Text unterschied sich doch stark von den Inhalten des Flash. Damit kann man schnell Probleme mit den Suchmaschinen bekommen. Wenn die Information für die Suchmaschinen und iPhones passt, warum ist sie nicht gut genug für die wichtigsten (normalen) Besucher

Möchtest Du, dass Deine Flash-Dateien indiziert werden?

Daneben habe ich beobachtet, dass auch Seiten, auf denen Flash sparsam genutzt wurde, nicht in den SERPs erschienen, wenn es um die Begriffe ging, die im Flash enthalten waren. Suchte man aber nach diesen Begriffen und schränkte die Suche auf .swf-Dateien ein (das typische Dateiformat für Flash), erschienen die Flash-Dateien selbst in den SERPs. Das zeigt, dass die Leute von Google schon irgendwie die Wahrheit gesagt haben, als sie verkündeten, dass Flash indiziert würde. Für den Website-Betreiber im normalen Leben bringt das natürlich nichts.

Cool aber nicht so intelligent

Google sucht auf Flash-Websites nach dem Markennamen (bzw. die Unternehmensbezeichnung), um die Seiten in den SERPs zu platzieren (die Marke ist normalerweise im Seitentitel enthalten). Wenn Dir ausreicht, dass Deine Website über die Marke gefunden wird, hast Du mit Flash kein Problem. Wenn Du aber in Den SERPs von Menschen auftauchen willst, die nie von deinem Unternehmen gehört haben – das sind Leute, die nach deinem Angebot, aber nicht nach Deinem Unternehmen suchen – dann passt cool nicht so gut. Denk lieber über die intelligente Lösung nach.

Jill

Jills Untersuchungen zeigen, dass Suchmaschinen nicht wirklich mit Flash-Websites zurechtkommen. Selbst wenn sie die in Flash verpackten Inhalte indizieren und auswerten könnten, bleicbt immer noch das Problem, dass die meisten Flash-Websites unter einem einzigen URL erreichbar sind. Zusätzliche Texte – z.B. im Seitentitel, der Seitenbeschreibung oder dem noscript-Tag – verpuffen, weil sie für eine Vielzahl im dem Flash enthaltener Einzelseiten gelten. Auch wenn man alle Inhalte der animierten Website im noscript-Tag ablegen wollte, verwässern die Texte für einzelne Suchbegriffe. Jede einzelne Seite sollte man nur auf 2-3 Begriffe optimieren. Der Ersatztext für das Flash enthält dagegen Keywords für eine ganze Website – das können die Suchmaschinen garnicht als spezifische Information für jede Seite des Internetauftritts bewerten. Deshalb heißt es immer noch: Finger weg von Flash, wenn es keinen triftigen Grund für seine Verwendung gibt.

Browsererweiterungen jenseits von Firefox

Bild: Doreen Salcher/FotoliaWer im Internet arbeitet, surft, sich unterhält oder Kontakte pflegt, wünscht sich schnell mehr, als der Browser von Haus aus zu bieten hat. Schon seit Jahren wird man bei Firefox fündig: Erweiterungen lassen sich oft für alle Betriebssysteme schnell über den Menüpunkt Extras >> Add-Ons auswählen, herunterladen und installieren. Nach einem Neustart des Browsers hat man die gewünschte Funktion zur Verfügung. Aber wie erweitert man andere Browser?

Google Chrome:

Erweiterungen findet Ihr auf der offiziellen Seite von Google: Aus dem Browser heraus lassen sich die Erweiterungen hier verwalten: Fenster >> Erweiterungen

Eine Übersicht und alle Erweiterungen zum Download findet Ihr auf der dann von Chrome geöffneten Ansicht unter dem Link „Weitere Erweiterungen herunterladen“ oder direkt hier: https://chrome.google.com/extensions/?hl=de.
Die Erweiterungen sind hier nach Kategorien wie Beliebteste, Neueste, am besten bewertet oder vorgestellt. Leider fehlt eine Kategorisierung nach Sachgruppen, wie sie Firefox anbietet.

Eine Zusammenstellung nützlicher Erweiterungen findet Ihr hier:

Safari:

Auch für Apples Safari gibt es seit Version 5.1 eine Reihe von Extensions: https://extensions.apple.com/ (oder im Browser selbst über Safari >> Safari-Erweiterungsgalerie). Sie lassen sich direkt über den Browser installieren, wenn man sie unter Safari >> Einstellungen >> Erweiterungen einschaltet und dann mit „Erweiterungen laden“ direkt auf die Galerie der Extensions zugreift.

Die Galerie ist zwar auf Englisch, aber dafür in sinnvolle Kategorien unterteilt, in denen man die üblichen Verdächtigen (z.B. Firebug Lite) schnell ausmacht.

Eine Zusammenstellung interessanter Erweiterungen gibt es hier:

Opera:

Mit Version 11 ändert Opera sein System, die Browser-Funktionen aufzurüsten. Neben den Widgets gibt es jetzt Erweiterungen. Ihr könnt sie direkt im Menü Extras >> Erweiterungen >> Erweiterungen holen ansteuern (und natürlich auch über https://addons.opera.com/addons/extensions/). Wie auch von den anderen Browsern bekannt, lassen sich die Erweiterungen mit einem Klick installieren. Ihre Zahl ist mit 446 noch recht überschauber.

Listen von nützlichen Erweiterungen für Opera findet Ihr hier:

Wem Firefox zu schwerfällig ist, der findet auch bei anderen Browsern die Erweiterungen, die ihm das Leben im Internet erleichtern. Und jeder hat so seine Lieblingsstücke. Welche Erweiterungen – und welchen Browser – benutzt Ihr?