Acer Aspire one – mein ständiger Begleiter
Netbooks der 2. Generation sind einfach unschlagbar. Krankten die ersten Zwerge noch daran, dass der Hauptspeicher mager und die Festplatte nicht vorhanden war, gibt es heute nette kleine Arbeitspferde, die bestimmt nie wegen ihres Gewichts daheimbleiben müssen. Mein neuer Begleiter ist ein Acer Aspire One 150L mit
- Intel Atom (1,6 GHz)
- 8,9 ‘‘ Display
- 120 GB Festplatte
- In nachtblau (edel!, es gibt aber auch andere Farben)
- und Linpus-Linux (Lite) an Bord

Acer Aspire One Desktop
Dieses Linux hat eine sehr übersichtliche grafische Oberfläche: Über die Hauptbereiche
- Verbinden (Firefox, IM, E-Mail-Client usw.)
- Arbeit (Open Office, Kontaktverwaltung usw.)
- Spaß (Medien, Spiele, Grafikprogramm usw.) und
- Dateien (Ordner für Musik und Bilder, Dokumentenbaum usw.)
greift man auf alle wichtigen Bereiche des Rechners intuitiv zu. Unter „Einstellungen“ kann man z.B. zusätzliche WLAN-Verbindungen eintragen – praktisch, wenn man sich unterwegs einloggen will. Was übrigens ganz hervorragend klappt.
Wem das nicht reicht, der kann andere vorinstallierte Anwendungen mit einem rechten Mausklick aufs Desktop erreichen. Hier befinden sich auch die wichtigen Menüpunkte
- System -> Software hinzufügen/entfernen: Ein einfacher Paketmanager
- System -> Software-Updater
- Terminal: Ein Terminal – oder gleich über Alt-F2 aufrufen.
Dem Linux-User steht also auch die übliche Arbeitsumgebung zur Verfügung. Verwaltungsaufgaben auf der Konsole werden wie üblich als su ausgeführt. Wem die Oberfläche zu bunt ist, kann anscheinend auch auf KDE umsteigen, muß aber Geschwindigkeitseinbußen in Kauf nehmen. Ein Webserver läßt sich ebenfalls einrichten – ein KO-Kriterium für alle, die ihre Websites und Entwicklungen live präsentieren möchten, auch wenn gerade kein WLAN verfügbar ist.
Auch sonst ist der Rechner sehr komfortabel, sogar die Tasten sind nicht zu klein. Beim Einstecken von USB-Hardware (Maus, Stick) reagiert er sehr schnell und akzeptiert die neuen Teile ohne Maulen. Die Akkulaufzeit mit dem Standard-Akku liegt deutlich über 2 Stunden, wenn man nicht allzuviel tut – ein E-Book in der Bahn zu lesen ist damit gut möglich. Dennoch steht ein 6-Zellen-Akku, der bis zu 6 Stunden halten soll, schon auf meiner Liste. Spätestens zum nächsten BarCamp!
Fazit: Der Acer Aspire One ist ein praktische kleines Ding, der ein Desktop-Gerät nicht ersetzen kann, weil der Bildschirm für die Arbeit mit vielen offenen Anwendungen einfach zu klein ist. Als Reisebegleiter ist er unersetzlich und sogar handtaschentauglich.
Links: habe ich bei Delicious gesammelt und ergänze sie ständig.



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Danke für diesen Beitrag. Er ergänzt mein Wissen zu diesem Subnotbook, das ich mir auch zulegte.
Besonders interessiert mich die Möglichkeit einen Webserver zu installieren, weil es bei mir wegen angeblich fehlender Compilerumgebung nicht geklappt hat.
Wo finde ich dazu eine Anleitung Hilfe für das Gerät?
Gruß Ingo
@Ingo: Das war vermutlich eine Meldung der Paketverwaltung. Da wird aber gewöhnlich noch mehr an Information ausgegeben (also, welche Pakete fehlen). Die muß man dann suchen.
Was bei mir geklappt hat: XAMPP herunterladen und direkt (über Konsole mit Admin-Rechten natürlich) installieren.
tach
ich habe mir das netbook auch gekauft.
doch ich hab ein problem
ich kann keine anwendunge (wie zb ubtun VLC mediaplayer usw)
installieren
könnt ihr mir sagen was da los ist?
danke im vorraus
PS:die programme hab ich mir von http://de.utilidades-utiles.com/download-linux.html
runtergeladen
@marcel: Anwendungen werden normal unter der Paketverwaltung installiert. Die greift auf voreingestellte Repositories zu, kann aber von anderswo heruntergeladene Tools lasen sich so nicht installieren. Große Distris (Suse, Ubuntu …) können über die Benutzeroberfläche meist auch Tools/Pakete, die dem ihnen entsprechenden Standarde entsprechen, direkt per Klick installieren, aber ob Linpus das auch kann, weiß ich nicht.
120 GB? So groß sind die Festplatten der Netbooks mittlerweile? Ich glaub es wird langsam Zeit mir einen neuen Laptop zu holen, meiner hat nämlich nur eine halb so große Festplatte.
Die Netbooks sind mittlerweile anscheinend richtig gut geworden. Nur der Display ist mir immer noch zu klein, selbst wenn ich ihn nur zum Arbeiten unterwegs nutzen sollte.
Die Aufteilung des Desktops erinnert mich etwas an das Menü meines Handys, ist aber nicht schlecht. Vielleicht sollte ich das Netbook doch mal testen. Immerhin schafft es mein Handy auf noch einem kleineren Bildschirm genug Sachen abzubilden.