Web 2.0-Geschäftsmodelle analysiert

Web 2.0 ist in der Realität des Business angekommen, aber was zeichnet Geschäftsmodelle aus, die das Mitmach-Internet nutzen und gerade aus der Vielfalt der technischen Möglichkeiten Gewinn ziehen? Amy Shuen analysiert in ihrem Buch

"Die Web 2.0-Strategie. Innovative Geschäftsmodelle im Internet (O'Reilly 2008)" 

die Vorgehensweise der großen Global Player wie Flickr, Facebook und Google.

Allen gemeinsam ist, dass sie Mehrwert durch die Beiträge ihrer Benutzer generieren. Diese Unternehmen nutzen die Fähigkeiten von unterschiedlichen Menschentypen, im internet zu kommunizieren und sich mit einander zu vernetzen. Sie erwirtschaften ihre Gewinne durch das intelligente Zusammenspiel von kostenlosen Diensten, die Besucher anziehen und binden, und kostenpflichtigen Angeboten. Die Einnahmen kommen dabei oft aus unterschiedlichen Quellen, etwa über Abonnements der Dienste durch die Besucher und Provision von Händlern, die auf derselben Plattform einer gut definierten Zielgruppe ihre Waren anbieten können.  

Shuen studiert die Tricks der Web 2.0-Unternehmer und gibt Gründern einen Einblick in die Möglichkeiten, wobei technische Fragen nicht zur Debatte stehen. Das Buch soll mit seinen Fragen an die potentiellen Gründer vielmehr eine Entscheidungshilfe geben, ob diese wirklich ein community-basiertes Geschäftsmodell entwickeln und sich der Chancen, Risiken und der besonderen Dynamik der Sache aussetzen wollen.