Egal was du schreibst, nur neu muss es sein

Zu dem Ergebnis kam Brendon Sinclair von Sitepoint.com nach einem kleinen Test: Auf einer techniklastigen Kunden-Website stellte er eine kurze Nachricht mit dem Titel „Jenny hat ein kleines Mädchen bekommen“ ein. Obwohl dieses private Thema wirklich nichts mit dem Inhalt der übrigen Website zu tun hatte und somit auch nicht den Interessen der Leser entsprechen konnte, ergab ein Blick auf das visuelle Overlay der Seite, dass 52% zuerst auf die Babygeschichte geklickt hatten, um den ganzen Artikel zu lesen. Der nächstattraktive Link auf der Seite erhielt nur 16% der Klicks (insgesamt enthielt die Seite 10 Links). Auch ein Test mit dem Personal des Kunden ergab, dass alle Testpersonen zuerst mehr über Jennys Baby wissen wollten.

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  1. Immer etwas Neues auf die Website! Nur so wird sie nicht nur für Suchmaschinen, sondern auch für die Leser interessant.
  2. Jeder findet sein eigenes Geschäft, seine Arbeit faszinierend, aber was für mich als Besitzer einer Website wichtig ist, muss den Besucher noch lange nicht vom Stuhl reissen.
  3. Internetuser sind gewöhnlich in mehreren Rollen unterwegs: Käufer, Verkäufer, Familienmensch u.v.m. Das läßt sich auch zum Vorteil der Website und des dahinterstehenden Unternehmens nutzen. Geben wir dem Besucher Inhalte nicht nur für eine seiner Rollen.
  4. Immer wieder die Web-Statistiken lesen. Übrigens: Overlay-Funktionen, die heisse Zonen einer Seite verdeutlichen, gibt es z.B. bei Google Analytics.
  5. Und hallo, Blogger: Cat-Content muss also auch mal sein.