Google Analytics: mach Dich unsichtbar

Wer den Besucherstrom auf seiner Website mit Google Analytics beobachtet, möchte sich natürlich nicht selbst zuschauen, wenn er mal wieder etwas ändert oder nachliest, was er da geschrieben hat. Nur echte Besucher und ihr Verhalten sind für uns interessant. Zum Glück gibt es die Möglichkeit, den eigenen Datenverkehr aus den Messungen herauszufiltern.

Man identifiziert sich durch seine IP, die eindeutige Identifikationsnummer des eigenen Rechners im Internet. Wenn man – was heute bei DSL-Kunden oft der Fall ist – vom Provider eine dauerhafte IP zugewiesen bekommen hat, ist das einfach zu bewerkstelligen. Man legt in den Einstellungen von Google Analytics einen Filter an (Typ: Alle Besucher von einer IP-Adresse ausschließen). Dann gibt man seine IP ein, wobei die Punkte zwischen den Ziffernpaketen mit erinem \-Zeichen auskommentiert werden müssen, damit das System sie richtig auswerten kann (nur soviel: es handelt sich hier um einen teil eines regulären Ausdrucks). Im Feld sollte dann also eine Zahlenfolge wie diese stehen:

168\.168\.22\.25

Bleibt nur noch eine Frage: Woher bekomme ich meine IP-Adresse? Der Provider teilt sie mir gewöhnlich nicht mit. Auch das ist einfach: Websites wie diese lesen die IP-Adresse des Besuchers (also Deine) aus und zeigen sie an.

2 Kommentare zu “Google Analytics: mach Dich unsichtbar”

  1. MaikD schreibt am 26.02.2008 um 12:26:46

    Hmm. Also ehrlich gesagt kenne ich wirklich wenige Leute, die eine feste IP haben. Kann man das nicht auch irgendwie per DynDNS machen ?

  2. Susanna Künzl schreibt am 26.02.2008 um 13:02:47

    Ich kenne viele. Im Business-Bereich ist das meist so, weil man da nicht gerade mit dem Minimalpaket irgendeines Anbieters zurechtkommt (hier ein Ansatz). Aber egal:

    Natürlich gibt es auch Möglichkeiten, mit einer wechselnden IP fertig zu werden. DynDNS: da weiß ich nicht, wie sich das auf die ausgestrahlte IP auswirkt.

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