Free Economy

Long Tail-”Erfinder” Chris Anderson beschreibt in diesem Video (Achtung, bringt 45 Minuten Zeit mit) Geschäftsmodelle, die nahezu kostenlose Angebote zum Verkauf anderer Dinge nutzen (via Werbeblogger). Sein Ansatz:

  • Produkte, die auf Technik basieren, tendieren dazu, fast nichts mehr zu kosten (Internet-Bandbreite, Speicherplatz …)
  • Anders als meist üblich sollte man also nicht eine kleine Probe verschenken, um die große Parfumflasche zu verkaufen.
  • Die Masse sollte kostenlos weggegeben werden, um damit ein begrenztes Angebot zu verkaufen.
  • Beispiel: Skype wird von den meisten kostenlos genutzt, die Technik aber auch für bestimmte Zwecke (Anruf aufs Telefon) kostenpflichtig angeboten.
    Second Life ist als Spiel for free, Land, Kleidung usw. kosten aber.

Quersubventionieren von Angeboten ist nicht neu, auch die genannten Geschäftsmodelle nicht, doch Anderson analysiert hier packend die neue Ökonomie und regt an, selbst passende Produkte zu kreieren.

11 Kommentare zu “Free Economy”

  1. Justina schreibt am 09.01.2008 um 10:46:34

    Ja hast schon recht, es wird immer alles kostenlos angeboten und es kommen dennoch immer irgendwelche kosten auf uns zu!
    Das ist doch echt nicht fair!!

  2. Susanna Künzl schreibt am 09.01.2008 um 18:15:10

    Das war eigentlich nicht der Inhalt meines Beitrags. Hör Dir mal das Video an, es ist wirklich interessant.

  3. Jessy schreibt am 11.01.2008 um 16:22:13

    Ja, Susanna. Ich muss sagen, zuerst habe ich mir gedacht, dass 46 Minuten einfach zu viel ist. Aber dann hab ichs mir doch angeschaut und fands sehr interessant. Schade, dass Justina dieses Video anscheinend nicht angeschaut hat. Jessy

  4. Freya schreibt am 15.01.2008 um 13:34:59

    Ja das Video hat mich echt fasziniert, hab nicht mit sowas gerechnet. Sehr sehr interessant, nur leider auch sehr lang.

  5. wesley schreibt am 19.01.2008 um 13:16:08

    Das Beispiel mit Second Life ist sehr gut. Kein Mensch würde daran denken Geld für das Ansehen eines Videos im Internet auszugeben. Genau wie niemand Geld dafür ausgeben würde “Artikel” zu lese, wie es ja häufig noch von großen Verlagen angeboten wird.

  6. Antje schreibt am 01.08.2008 um 17:49:42

    Die 2 ersten Punkte sind wirklich richtig. Proben animieren fast niemanden mehr. Alles was nicht “Hardware” ist, ist eh nichts mehr wert.

  7. Bagwan schreibt am 07.08.2008 um 19:48:04

    Solche Sachen wie die ESL, die Electronic Sports League, sehe ich als echte Innovation und Musterbeispiel in diesem Fall.

  8. Skype schreibt am 18.08.2008 um 20:41:56

    Skype ist eine echte Innovation und super Entdeckung.

  9. AlfDeluxe schreibt am 21.08.2008 um 18:46:29

    Speicherplatz ist schon lange nicht mehr interessant.

  10. Andresen schreibt am 22.08.2008 um 20:48:25

    Ich denke auch, dass Diensten wie Skype die Zukunft gehört. Sie werden sich sicher weiterentwickeln.

  11. Marco schreibt am 11.09.2008 um 01:34:10

    Finde neben Skype auch mumble sehr gut! Erkennt deine Sprache und schneidet lästige “Schnarr-Geräusche” raus.

Kommentar schreiben