Free Economy

Long Tail-„Erfinder“ Chris Anderson beschreibt in diesem Video (Achtung, bringt 45 Minuten Zeit mit) Geschäftsmodelle, die nahezu kostenlose Angebote zum Verkauf anderer Dinge nutzen (via Werbeblogger). Sein Ansatz:

  • Produkte, die auf Technik basieren, tendieren dazu, fast nichts mehr zu kosten (Internet-Bandbreite, Speicherplatz …)
  • Anders als meist üblich sollte man also nicht eine kleine Probe verschenken, um die große Parfumflasche zu verkaufen.
  • Die Masse sollte kostenlos weggegeben werden, um damit ein begrenztes Angebot zu verkaufen.
  • Beispiel: Skype wird von den meisten kostenlos genutzt, die Technik aber auch für bestimmte Zwecke (Anruf aufs Telefon) kostenpflichtig angeboten.
    Second Life ist als Spiel for free, Land, Kleidung usw. kosten aber.

Quersubventionieren von Angeboten ist nicht neu, auch die genannten Geschäftsmodelle nicht, doch Anderson analysiert hier packend die neue Ökonomie und regt an, selbst passende Produkte zu kreieren.

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Über Susanna Künzl

Seit 12 Jahren berate ich Unternehmen auf ihrem Weg ins Internet. Ziel ist eine Website, die den Kunden wie ein aktiver Mitarbeiter unterstützt. Mein persönlicher Schwerpunkt liegt auf den Content Management Systemen und ihrer Programmierung. Diese CMS sind meine Baustelle: TYPO3, Drupal, Wordpress und Joomla.

11 Gedanken zu „Free Economy

  1. Justina

    Ja hast schon recht, es wird immer alles kostenlos angeboten und es kommen dennoch immer irgendwelche kosten auf uns zu!
    Das ist doch echt nicht fair!!

  2. Susanna Künzl Beitragsautor

    Das war eigentlich nicht der Inhalt meines Beitrags. Hör Dir mal das Video an, es ist wirklich interessant.

  3. Jessy

    Ja, Susanna. Ich muss sagen, zuerst habe ich mir gedacht, dass 46 Minuten einfach zu viel ist. Aber dann hab ichs mir doch angeschaut und fands sehr interessant. Schade, dass Justina dieses Video anscheinend nicht angeschaut hat. Jessy

  4. Freya

    Ja das Video hat mich echt fasziniert, hab nicht mit sowas gerechnet. Sehr sehr interessant, nur leider auch sehr lang.

  5. wesley

    Das Beispiel mit Second Life ist sehr gut. Kein Mensch würde daran denken Geld für das Ansehen eines Videos im Internet auszugeben. Genau wie niemand Geld dafür ausgeben würde „Artikel“ zu lese, wie es ja häufig noch von großen Verlagen angeboten wird.

  6. Antje

    Die 2 ersten Punkte sind wirklich richtig. Proben animieren fast niemanden mehr. Alles was nicht „Hardware“ ist, ist eh nichts mehr wert.

  7. Bagwan

    Solche Sachen wie die ESL, die Electronic Sports League, sehe ich als echte Innovation und Musterbeispiel in diesem Fall.

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