Wirtschaftsförderung der anderen Art

Gestern morgen in der FAZ: Frau Nüsslein-Volhard, Nobelpreisträgerin im Bereich Biologie, gründete eine Stiftung für Wissenschaftlerinnen mit Kindern (Kurzinfo).
Tenor der FAZ-Artikels war, dass sie beabsichtigt, auf das Potential der vielen exzellent ausgebildeten Wissenschaftlerinnen zuzugreifen, die sich oft dann aus der Forschung ausklinken müssen, wenn das erste Kind kommt. Welche normale Krippe z.B. (wenn frau denn einen Platz für ihr Kind bekommt und nicht aussen vor bleibt, weil sie verheiratet und damit versorgt ist) hat so flexible Öffnungszeiten, dass auch eine Abendveranstaltung kein Problem ist? Gute, qualifizierte Betreuung kostet Geld, und hier setzt die Stiftung an.

Wie schön, dass es trotzdem keine Förderung mit der Gießkanne gibt. Frau sein reicht hier nicht, die wissenschaftlichen Auswahlkriterien müssen wirklich hart sein. Eine gute Chance für alle Frauen, deren einziges Karrierehindernis ist, dass man das Baby in der Familie erst einmal ihnen zuordnet.

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