Bezahlte Klicks vs Organic Search – wird PPC vom Suchmaschinennutzer akzeptiert?

Werbung ist häufig ein Ärgernis, und unzureichend als Anzeige gekennzeichnete Beiträge in einer Zeitschrift (mikroskopisch klein am Rand) werden entweder wie geplant mit redaktionellen Beiträgen verwechselt oder von informierten Lesern als Überrumperungsversuch abgelehnt. Wie verhält es sich da mit den Kleinanzeigen in Suchmaschinen – Google AdWords, Espotting und Overture?

Eine aktuelle Studie von PEW Internet (via Ad Maiora Source) , 2004 an 2200 Amerikanern durchgeführt, zeigt, dass Suchmaschinenergebnisse ein hohes Ansehen genießen.

  • 84% der Internet-User benutzen Suchmaschinen
  • 68% der User finden, dass Suchmaschinen eine neutrale, wertvolle Informationsquelle sind, und nur
  • 19% finden das nicht.

Beste Voraussetzungen also für Werbung in einem so positiv bewerteten Umfeld. Dabei wird Suchmaschinenwerbung häufig nicht einmal als bezahltes Suchergebnis wahrgenommen:

  • 38% der Suchmaschinenbenutzer nehmen PPC-Anzeigen als Werbung wahr, aber
  • 62% der Besucher bemerken den Unterschied nicht!

Dennoch sollten die PPC-Anzeigen immer deutlich als Werbung gekennzeichnet sein, denn

  • 70% der Suchmaschinenbenutzer akzeptieren PPC-Werbung als Konzept, aber
  • 45% der besucher würden aufhören, eien Suchmaschine zu benutzen, wenn bezahltes Ergebnisse nicht als Werbung gekennzeichnet wären.

Fazit: Suchmaschinenwerbung profitiert vom vertrauenswürdigen Umfeld, in dem sie platziert ist. Sie ist damit weiterhin eine sehr effektives und kostengünstiges Werbemedium. Nur sollten Suchmaschinenbetreiber sich an die Regeln halten und PPC-Einträge auch deutlich kennzeichnen, um die Benutzer nicht zu verprellen und das Medium damit zu diskreditieren.