Ländercodes für Druckerpatronen?
Dass DVDs so ausgerüstet werden, dass man sie nicht so ohne Weiteres überall abspielen kann, ist ja bekannt. Dass dieses verbraucherfeindliche Verfahren, das lukrative Märkte mit hohen Preisniveaus schützen soll, auch auf andere Güter übergreift, erfahren wir aus einem Artikel des Wall Stret Journal vom 17. 1. 2005 (via business2blog).
Amerikanische Firmen wollen so verhindern, dass Kunden aus Europa sich in USA billig mit Zubehör eindecken können. So rüstete HP schon im Sommer letzten Jahres einige neue Druckermodelle für Europa mit einem Ländercode aus: Sie arbeiten nur mit in Europa gekauften Tintenpatronen zusammen. Nintendo geht lt. Wall Street Journal den Weg, seinen Game Boy Advance SP für den amerikanischen Markt, die hier 30% weniger als anderswo kosten, mit nur hier verwendbaren Netzadaptern auszurüsten. In Europa könnte man sie nicht wieder aufladen, und mit (überall erhältlichen) Batterien lassen sie sich auch nicht betreiben. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.



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