Mit barrierearmen Seiten für Suchmaschinenoptimierung

Immer wieder fragen Kunden, ob sich der vergleichstweise hohe Aufwand einer barrierefreien (besser: barrierearmen) Website überhaupt lohnt. Aufwand entsteht hier z.B. dadurch, dass Ersatztexte für alle nicht aus Text bestehenden Elemente (Bilder, Multimedia …) eingefügt und Sprachwechsel gekennzeichnet  werden müssen. Und mehr Arbeit kostet natürlich extra Emoticon blinzelt

Ein Artikel von Andy Hagans auf Alistapart.com beschreibt anhand ausgewählter Anforderungen der WCAG, der Richtlinien des W3C für barrierefreies Webdesign, was eine Einhaltung dieser Regeln schon für die Suchmaschinenfreundlichkeit einer Website tut. Das klinbgt zunächst befermdlich, wird aber verständlicher, wenn man sich vergegenwärtigt, dass ein Spider z.B. von Google Websites so sieht, wie sie Textbrowser, Screenreader und auch manche Behinderte sehen. Google kann nur Texte lesen, Multimedia-Inhalte, Javascript-Links und Bilder aber nicht auswerten.

Diese Maßnahmen, die eine Seite zugänglich machen, sind also auch schon die halbe Miete für eine suchmaschinenoptimierte Website:

  • Textäquivalente für alle Nicht-Text-Elemente vorhalten
  • Sprachwechsel kennzeichnen
  • Lesbarkeit der Website gewährleisten, auch wenn kein Plugin (z.B. für Flash) vorhanden ist
  • Website logisch mit Überschriften gliedern
  • Textlinks benutzen
  • Inhalt und Design strikt trennen (CSS zur Ausgabe nutzen)
  • Eine einfache Sprache benutzen (die dann gewöhnlich auch die wichtigsten natürlichen Keywords für den Inhalt enthält)

Ein Gedanke zu „Mit barrierearmen Seiten für Suchmaschinenoptimierung

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