Können Sie E-Mail?

Ach, sind Sie auch schon wieder online? Und heute nicht zum ersten Mal? Dann erledigen Sie sicher auch einen großen Teil Ihrer geschäftlichen und privaten Kommunikation übers Internet, also per E-Mail. Das nicht mehr so neue Medium bietet viele Chancen: Ich erledige zum Beispiel meine Korrespondenz gern dann, wenn die Bäcker gerade unsere Frühstücksbrötchen aufs Blech schieben, aber noch kein Geschäftspartner aus den Federn ans Telefon zu holen ist. Doch sollte man die Regeln der E-Mail-Kommunikation beherrschen, damit auch wirklich die Botschaft beim Empfänger ankommt, die wir losgeschickt haben. Hier ist – trotz eletronischer Übermittlung und Computer – viel Psychologie und Bauchgefühl im Spiel.

E-Mail bewegt sich zwischen Brief und Telefonat. Beachten wir also, dass eine Mail zwar so unmittelbar wie (und auch noch effizienter als) ein Telefongespräch sein kann, doch es fehlt der persönliche Touch, den die Stimme des Gesprächspartners hinein bringt. Emoticons und natürlich die Benutzung eines gemeinsamen Sprachniveaus helfen hier, Distanz abzubauen.

Auf der anderen Seite vertritt eine E-Mail auch einen vollgültigen Brief. Das verlangt im Fall des Falles eben auch die komplette Form mit Adressangaben in der Signatur und natürlich einer höflichen Ansprache. Ich möchte auch keine Anfrage beantworten, bei der sich mein Gegenüber nicht die Mühe gemacht hat, meinen Namen aus dem Impressum der Website zu fischen, und mich stattdessen mit „Hallo,“ tituliert.

Und da gibt es immer noch die Menschen, die nicht gern per E-Mail kommunizieren. Wir erkennen sie daran, dass sie uns erst nach einer Woche antworten, weil sie auch nur einmal alle acht Tage in ihr Postfach schauen. Solche Leute rufen wir beim zweiten Mal lieber gleich an. Das ist eben die Qual der Wahl zwischen den bevorzugten Kommunikationskanälen.

Wer sich weiter mit erfolgreicher E-Mail-Kommunikation beschäftigen möchte, findet hier einen interessanten Artikel. Ich fand ihn bei femity (ein Beitrag von Lucia Serlenga-Goelz)

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Über Susanna Künzl

Seit 12 Jahren berate ich Unternehmen auf ihrem Weg ins Internet. Ziel ist eine Website, die den Kunden wie ein aktiver Mitarbeiter unterstützt. Mein persönlicher Schwerpunkt liegt auf den Content Management Systemen und ihrer Programmierung. Diese CMS sind meine Baustelle: TYPO3, Drupal, Wordpress und Joomla.