Was machen eigentlich die Umlaut-Domains?

Vor einem Jahr um diese Zeit schlug der Hype um die IDNs (Internationalized Domain Names, vulgo Umlaut-Domains) hohe Wellen. Wer z.B. Björn Müller (oder Susanna Künzl *ggg*) heißt, konnte sich die .de-Domain mit unentstelltem Vor- und Nachnamen bei allen größeren Providern reservieren lassen, und im März 2004 war es dann soweit: Die Domains wurden registriert und waren verwendbar.

Inzwischen hat sich der Aufruhr gelegt, und es scheint so, als seien viele Umlaut-Domains in den Händen eifriger Domain-Grabber verblieben: Es wimmelt hier nur so von Baustellen-Seiten, die auf Käufer warten. Woran das wohl liegt 😉 ?

Nicht alle Browser können Umlaut-Domains ohne zusätzliche Programme anzeigen, und auch E-Mail-Clients unterstützen sie nicht. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass ein Plug-In zur Anzeige von Umlaut-Domains natürlich für den Internet Explorer gebraucht wird. Solange der aber mit 83% der Deutschen liebster Browser ist, nützt es Ihnen als Unternehmer im Internet nicht viel, wenn Firefox, Mozilla und Opera Umlaut-Domains selbstverständlich anzeigen können. Sie setzen also besser nicht voraus, dass Ihre Kunden, die höchstwahrscheinlich mit dem Internet Explorer unterwegs sind, das Plug-In installiert oder auch nur je von ihm gehört haben.

Fazit: So leid es mir tut, aber IDNs sind derzeit noch nicht nutzbar. Wenn Sie sich trotzdem dafür interessieren: Hier die DENIC-FAQs zum Thema!

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Über Susanna Künzl

Seit 12 Jahren berate ich Unternehmen auf ihrem Weg ins Internet. Ziel ist eine Website, die den Kunden wie ein aktiver Mitarbeiter unterstützt. Mein persönlicher Schwerpunkt liegt auf den Content Management Systemen und ihrer Programmierung. Diese CMS sind meine Baustelle: TYPO3, Drupal, Wordpress und Joomla.